Seit geraumer Zeit tauchen auf YouTube immer wieder Videos auf, die nicht ein einzelnes Spiel oder Unternehmen kritisieren, sondern das ganze Gaming an sich: Es habe sein Feuer verloren, es sei nicht mehr so unterhaltsam wie früher, resümieren die Creator.
In ihren Beiträgen können sie dutzende Ursachen für den eigenen Spiele-Burnout nennen, aber meistens keine schnelle Lösung. Handelt es sich dabei um einen allgemeinen Trend, der an Fahrt aufnimmt, oder um eine natürliche Phase, die alle Spieler und Spielerinnen irgendwann durchmachen? Ich würde auf eine Mischung aus beidem tippen.
Wenn es euch genauso ergeht, seid ihr damit nicht allein. Auch mir ist das Phänomen als mittlerweile 34-jähriger Gamer nicht fremd. Auch ich erwische mich manchmal dabei, dass ich den Spaß vor lauter Spielebibliothek nicht sehen kann. Wenn dieser Fall eintritt, weiß ich jedoch zum Glück ganz genau, was zu tun ist.
In diesem Artikel möchte ich euch meine besten Tipps verraten, wie ihr eure Begeisterung für Videospiele wiedererlangen könnt. Das Erstaunliche ist nämlich: Es sind in den meisten Fällen nicht die Spiele, die sich verändert haben, sondern ihr selbst seid es. Wenn ihr das verstanden habt, versteht ihr euch auch wieder mit dem Gaming.
Tipp 1: Ignoriert Releases, FOMO und euren Pile of Shame
Um den Spiele-Hangover zu kurieren, empfehle ich zuerst den radikalen Schnitt: Fahrt nicht mehr auf der Hauptstraße, macht euer eigenes Ding. Tut euch einen Gefallen und legt erstmal alles zur Seite.
Dazu gehört auch der Release-Kalender, der selbstverständlich voller toller Titel steckt, aber auch immer eine Sache verursacht: Stress. Trailer und News erzeugen Hype, aber auch die Angst, etwas verpassen zu können. Und das ist Blödsinn.
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