Das Nothing Phone (3) ist das Oberklasse-Modell des englischen Herstellers. Es kam im letzten Juli in den Handel und überzeugte mich seinerseits nicht nur mit der unverwechselbaren Optik, sondern auch mit seinem Kamerasystem.
Zum Marktstart lag der Einstiegspreis bei 800 Euro. Inzwischen bekommt ihr das Handy ab rund 535 Euro, teils sogar für 499 Euro im Angebot.
Das Kamerasystem besteht aus:
- Hauptkamera: 50 Megapixel, f/1.68, 1/1,3-Zoll-Sensor, OIS
- Telezoom: 50 Megapixel, f/2.68, 3-fach optisch, OIS
- Ultraweitwinkel: 50 Megapixel, f/2.2, 114 Grad Sichtfeld
- Frontkamera: 50 Megapixel, f/2.2
Das Nothing Phone (3) wartet mit einem Vierfach-Kamerasystem auf, das seinem Vorgänger klar überlegen ist. Neu ist ein echter Telezoom, zudem lösen alle vier Kameras mit 50 Megapixeln auf.
Bei gutem Licht gelingen allen drei Rückkameras richtig tolle Aufnahmen. Für meinen Geschmack sind die Fotos stellenweise etwas zu stark gesättigt und dadurch nicht immer ganz natürlich – das ist aber auch Geschmackssache und typisch für Nothing. Qualitativ konnten mich alle drei Linsen überzeugen.
Auch bei schlechtem Licht am Abend gelingen dem System gute Fotos, auch wenn Hersteller wie Google oder Samsung softwareseitig noch etwas mehr herausholen können.
Beispielaufnahmen der Kamera:
Kurzfazit zur Kamera: Die Qualität ist wirklich gut, ihr müsst jedoch den knalligen Nothing-Look mögen – wer natürlichere Farben bevorzugt, dem werden viele Aufnahmen zu stark gesättigt erscheinen.
Auch das restliche Paket des Nothing Phone (3) ist ziemlich rund: Das 6,67 Zoll große AMOLED-Display bietet 120 Hertz und bis zu 1.600 Nits Spitzenhelligkeit. Rückseitig setzt der Hersteller auf die Glyph Matrix, ein rundes Display aus 489 einzeln ansteuerbaren LEDs auf der Rückseite, über das sich Benachrichtigungen, eine Uhr oder kleine Mini-Anwendungen anzeigen lassen.
Der Snapdragon 8s Gen 4 reicht für alle Alltagsaufgaben und auch anspruchsvollere Spiele. Der Silizium-Kohlenstoff-Akku mit 5.150 Milliamperestunden hielt im Benchmark gut 17 Stunden durch und lädt mit bis zu 65 Watt kabelgebunden sowie 15 Watt kabellos.
Dazu gibt es IP68-Zertifizierung, eSIM-Support und mit fünf Jahren Android- sowie sieben Jahren Sicherheitsupdates einen für die Preisklasse angemessenen Support.
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht: Dieses neue Handy hat nicht nur etwas Cooles, das Samsung, Google & Co. nicht haben, es ist auch richtig gut: Nothing Phone (3) im Test
- Gute Performance ...
- Sehr gutes Kamerasystem ...
- Hochaufgelöstes und helles AMOLED-Display
- IP68-Zertifizierung
- eSIM-Support
- Glyph Matrix ist ein tolles Gimmick
- ... wenn auch nicht auf Flaggschiff-Niveau
- ... welches allerdings zum Übersättigen neigt
- Deutlich teurer als der Vorgänger
Auf der nächsten Seite sehen wir das Samsung Galaxy S25 genauer an, zudem zeige ich noch empfehlenswerte Alternativen neben meinen Top 3.

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