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»Programmiert doch eure eigene Engine« - Randy Pitchford reagiert auf Kritik an Borderlands 4 und macht es nur noch schlimmer

Chef-Entwickler Randy Pitchford äußert sich zur Kritik an Borderlands 4 und erreicht damit das Gegenteil von dem, was er eigentlich bewirken wollte.

Randy Pitchfords Beiträge auf Social Media bringen die PR von Gearbox ordentlich ins Schwitzen. Randy Pitchfords Beiträge auf Social Media bringen die PR von Gearbox ordentlich ins Schwitzen.

Randy Pitchford, Chef von Borderlands-Entwickler Gearbox Software, hat sich bezüglich der Kritik am vierten Teil des Loot-Shooter geäußert. Zahlreiche Fans bemängeln, dass sie trotz starker PC-Hardware mit technischen Problemen zu kämpfen haben. Pitchford sieht die Schuld jedoch nicht bei Gearbox. Die Reaktionen fallen erwartungsgemäß fatal aus.

Borderlands 4 ist verdammt gut optimiert

Den Start machte Pitchford mit einem Beitrag auf X, bei dem er klar macht, dass die Kritik an der Technik von Borderlands 4 bei ihm nicht auf fruchtbaren Boden stößt:

Jeder PC-Spieler muss die Realität des Zusammenhangs zwischen seiner Hardware und dem, was die Software macht, die darauf läuft, akzeptieren.

Es wird deutlich, dass Pitchford keine Schuld bei Gearbox sieht, sondern bei der Hardware und den Erwartungen der Spieler.

Video starten 2:29 Borderlands 4 - Endgame-Gameplay: Dieser Boss fällt auf Level 50 in 50 Sekunden

Doch das war längst nicht alles. Pitchford führt in den Kommentaren beispielsweise weiter aus:

Wir haben ein fantastisches, spaßiges und riesiges Looter-Shooter-Kampagnenspiel entwickelt.
Das Spiel ist verdammt gut optimiert – das bedeutet, dass die Software genau das tut, was wir wollen, ohne unnötige Rechenzyklen für ineffiziente Prozesse zu verschwenden.

Es ist ein Irrtum zu glauben oder zu erwarten, dass PCs, die zwischen den Mindestanforderungen und den empfohlenen Systemanforderungen liegen, gleichzeitig eine extrem hohe Bildrate, maximale/Ultra-Grafikeinstellungen und eine extrem hohe Auflösung erreichen können.

Programmiere doch bitte deine eigene Engine und zeig uns, wie es geht. Wir werden deine Kunden sein, wenn du es schaffst. Diejenigen, die es aktuell machen, sind offenbar dumm und wissen nicht, was sie tun – und all die Unterstützung, Empfehlungen, der Code und die Architektur von den weltbesten Hardware- und Tech-Unternehmen, die mit den weltbesten Entwicklern von Echtzeit-Grafik-Engines zusammenarbeiten, wissen offenbar nicht das, was du zu wissen scheinst. /Sarkasmus.

Auch wenn der letzte Beitrag eindeutig als Sarkasmus zu erkennen und damit nicht allzu ernst zu nehmen ist, wird klar, dass Pitchford kein Problem bei Borderlands 4 selbst sieht. Er ist vielmehr überzeugt, dass die Fans zu viel erwartet hätten.

Er kommt ihnen aber auch entgegen und bietet zahlreichen X-Nutzern Hilfe an, die optimalen Einstellungen für ihre persönlichen Specs zu finden.

Die Community reagiert unzufrieden

Die Fans fühlen sich von Pitchfords Äußerungen vor den Kopf gestoßen. Ein umfassendes Bild der Reaktionen liefert die Antwort von JC Denton:

Randy, jedes PR-Team auf diesem Planeten würde dir sagen, dass dies zu 100 Prozent die falsche Reaktion ist. Du kannst nicht behaupten, die Fans zu hören, während du gleichzeitig alles abwertest, was sie dir mitteilen wollen. Es ist völlig in Ordnung, zuzugeben, dass ihr bei der Performance hinter den Erwartungen zurückgeblieben seid und daran arbeiten werdet, es besser zu machen.

Selbst Fans, die mit Borderlands 4 vollkommen zufrieden sind, wünschen sich, dass Ptichford die Finger von Social Media lässt. So schreibt etwa DragonnWx:

Hey Randy, vorneweg möchte ich sagen, dass ich BL4 wirklich liebe. Die vorigen Teile haben mich nie bekommen, aber diese trifft voll meinen Geschmack. Ich flehe dich an, höre auf zu twittern.

Auch wenn Pitchford immer wieder Hilfe anbietet und einige seiner Aussagen zutreffen dürften, kommt bei der Community größtenteils Frust auf. Sie fühlt sich nicht ernst genommen und von oben herab behandelt, was schließlich in zahlreichen negativen Reaktionen mündet. Die PR-Abteilung von Gearbox dürfte vorerst auf jeden Fall keine gute Zeit haben.

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