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»Ohne Seele und Humor«: So vernichtend wie beim Borderlands-Film sind Kino-Reviews selten

Der Borderlands-Film wird im Pressespiegel von Kritikern für seine seelenlose Inszenierung und uninspirierte Umsetzung hart abgestraft.

Trotz hochkarätigem Cast scheitert Borderlands bei den Kritikern. Bildquelle: Lionsgate Trotz hochkarätigem Cast scheitert Borderlands bei den Kritikern. Bildquelle: Lionsgate

Borderlands hatte eigentlich alle Trümpfe in der Hand, um auch auf der großen Leinwand zu punkten. Die Mischung aus schrägen Charakteren wie Tiny Tina und Claptrap, einer verrückten Story und viel schwarzem Humor machten das Spiel zum Kultklassiker.

Doch was jetzt als Verfilmung ins Kino gekommen ist, bleibt weit hinter den Erwartungen zurück.

Statt Witz und Herz gibt es seelenlose Action und uninspirierte Kopien erfolgreicher Filme, was die Kritiker dazu veranlasste, den Film gnadenlos zu verreißen.

Borderlands wird mit katastrophalen Kritiken abgestraft

Schon die ersten Reaktionen ließen erahnen, dass hier ein riesiger Flop auf uns wartet. Jetzt, wo das Embargo für die Kritiken gefallen ist, zeigt sich, wie schlecht der Film wirklich ist:

  • Bei Metacritic steht Borderlands bei einem Metascore von 29 Wertungspunkten.
  • Bei Rotten Tomatoes sieht es noch düsterer aus: lediglich 6 Prozent der Kritiker empfehlen, den Film anzuschauen.

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Die Kritiker scheuen sich nicht, ihre Enttäuschung über den Film in schonungsloser Deutlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Von nervigen Charakteren über seelenlose Inszenierung bis hin zu uninspiriertem Abklatsch - die Urteile fallen vernichtend aus.

Es ist laut und nervig und Jack Blacks Roboter Claptrap ist die nervigste Weltraumfigur seit Jar Jar Binks. Borderlands grenzt an schrecklich.

Was wir mit dem Film bekommen, ist eine lärmende, unerträgliche und peinliche Videospielverfilmung, die als ein weiteres Beispiel dafür gesehen werden kann, dass die Studios ihre Zuschauer wie dumme Pappfiguren behandeln.

Trotz einer hochkarätigen Besetzung, solider Optik und einer IP, die viel Potenzial bietet, ist Borderlands ein Beispiel dafür, was man nicht tun sollte, wenn es um den Dreh eines Blockbusters geht.

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Eine Art generischer »Guardians of the Galaxy«-Abklatsch, nur dass er in einer Einöde spielt und keine Seele, keinen Humor und keine Fantasie hat.

Der Film hat die Essenz des Borderlands-Videospiels nicht eingefangen. Die Dialoge waren chaotisch und völlig durcheinander. Die Actionszenen waren nicht beeindruckend. Eine verpasste Gelegenheit, die Geschichte von Liliths Herkunft aus dem Spiel nicht zu erforschen und zu erzählen.

Neben der heftigen Kritik gibt es aber auch vereinzelt positive Stimmen: So hebt etwa Julian Roman (MovieWeb) die Leistung von Cate Blanchett als Lilith hervor und verspricht, dass Fans des Shooters auf ihre Kosten kommen – wenn sie sich darauf einlassen:

Cate Blanchett führt eine All-Star-Besetzung in der Verfilmung der Borderlands-Videospielserie an, die aufgeschlossene Fans zufriedenstellen und von anspruchsvollen Kritikern vorhersehbar verrissen werden wird. Der geliebte Ego-Shooter und seine Spieler/innen werden nicht enttäuscht sein.

Jetzt seid ihr gefragt: Werdet ihr euch ins Kino trauen und dem Borderlands-Film eine Chance geben? Oder war das Projekt ohnehin eine Katastrophe mit Ansage? Lasst es uns im Kommentarbereich wissen!

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