Der Aufbau-Part: Leicht zu bedienen
Was Brick-Force besonders macht, ist sein Aufbau-Part. Ähnlich wie in Minecraft kann hier jeder mit ein paar Klicks aus zahlreichen vorgefertigten Klötzchen Levels erstellen, gerne auch in der Gruppe mit Freunden.
Neben Standard-Objekten wie Mauerblöcken, Leitern oder (zerstörbaren!) Fensterscheiben bietet das Spiel Spezialbausteine wie MG-Stellungen und Feuerflächen sowie Spielmodus-bezogene Elemente, etwa Flaggenareale fürs Capture the Flag. Wir können dabei auf einer Map sowohl Bomben- als auch Fähnchenpunkte verbauen, Brick Force blendet dann im Shooter-Match einfach die Elemente aus, die im gespielten Modus gerade nicht gebraucht werden. Eine Vermischung zweier Spielarten funktioniert daher nicht.
Um eine selbstgebaute Map unters Volk zu bringen, müssen wir sie bei den Brick-Force-Machern registrieren. Das kostet Brick-Punkte, die dritte Währung im Spiel. Mit einer guten Karte nehmen wir die allerdings auch wieder welche ein, denn nach jedem Match stimmen die Teilnehmer ab, wie gut ihnen die Map gefallen hat. Je höher die Wertung, desto mehr Brick-Punkte gibt’s. Mit denen kann man dann auch besondere Level-Elemente kaufen.
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Brick-Force: Vorschau-Video
Das Konzept: Ausbaufähig
Wer Spaß an Minecraft hat, wird wohl auch an Brick-Force seine Freude haben. Insbesondere, weil man hier seine Werke gleich in der Praxis erproben lassen kann und direktes Feedback der Community bekommt.
Allerdings bleibt fraglich, wie viel Spaß die Bastelei letztlich macht, wenn die dazugehörige Ballerei so fad ist. Brick Force wäre wohl wesentlich cooler und außergewöhnlicher, könnte man schießen und bauen gleichzeitig. Da kommen fünf Gegner angestürmt? Na, dann mauer ich mal flugs die Tür zu! Doch bislang laufen beide Spielelemente parallel. Das macht Brick Force letztlich »nur« zu einem mauen Shooter mit leicht zu bedienendem Level-Editor. Aber wer weiß, wie sich das Spiel noch entwickelt.

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