Fazit: CapLab Bcon - Spielen mit dem Fuß

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Fazit der Redaktion

Christoph Liedtke
@vAronized

Ein Fußcontroller für Spiele? Diese Frage beschäftigte mich im Test des Bcon immer mal wieder. Das kleine Eingabegerät muss definitiv einige Hürden überwinden, kann danach aber eine sinnvolle Ergänzung zu Maus und Tastatur sein.

Der uns vorliegende Prototyp funktioniert ohne spürbare Verzögerung und reagiert präzise auf Bewegungen. Das Konzept funktioniert, als Nutzer muss man dem Gerät also nur noch einen Sinn geben. Und da ist Kreativität gefragt, denn nicht jede Tastenbelegung ist in der Praxis ein Geniestreich.

Essentielles wie die Steuerung belasse ich weiterhin auf der Tastatur, in Shootern wie PUBG ist das Auslagern einiger Aktionen für mich aber hilfreich. Beispielsweise die freie Sicht oder das Herauslehnen hinter einer Deckung haben sich in meinen Matches bewährt. Letzteres belegt viele Tasten (WASD zur Steuerung und Shift zum Luftanhalten) und die Maus wird sowieso zum Zielen benötigt. Da ist jede Entlastung Gold wert.

Abseits vom Shootern-Genre sehe ich noch größeres Potenzial, so könnten einige Kombinationen für MOBA- und MMO-Spieler nützlich sein - sofern man denn bereit ist, die bewährte Maus-Tastatur-Steuerung mithilfe des Bcon zu erweitern.

Wermutstropfen gibt es jedoch auch noch zu verzeichnen: Die noch etwas unreife Konfigurationssoftware kämpft mit Verbindungsproblemen und muss meiner Meinung nach noch um eine Neigungsfunktion erweitert werden, um direkt mit dem Fuß den Bewegungsbereich einzelner Aktionen zu bestimmen.

Dazu verlangt der Bcon zwingend nach einer Bluetooth-Verbindung, ein solches Modul ist aber nur auf wenigen Mainboards zu finden, was ich wie das Ladekabel im Lieferumfang schmerzlich vermisst habe – zum anvisierten Straßenpreis von voraussichtlich deutlich über 100 Euro müsste das Zubehör meines Erachtens beiliegen.

» CapLab Bcon auf Kickstarter

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