Eine frische Brise im Genre der Echtzeit-Strategie ... ist Dying Breed nicht. Wohl eher der leicht moderige Geruch, der einem entgegenweht, wenn man die Kiste auf dem Dachboden mit den alten Fotoalben öffnet.
Ja, die Erinnerungen an vergangene RTS-Tage lassen einen beim Umblättern der Seiten immer noch nostalgisch aufseufzen. Aber allzu bald tut einem der Rücken weh vom Kauern vor der Kiste, der Staub auf dem Dachboden reizt die Nase und beim Versuch, die furchtbar winzigen Bilder zu erkennen, tun einem die Augen vom vielen Zusammenkneifen weh.
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Dying Breed hat viel Command and Conquer-Flair, aber Spaß macht das Quasi-C&C kaum und wenn, dann unfreiwillig
Ein Liebesbrief an Command & Conquer und Entwickler Westwood Studios mag Dying Breed sein - aber er ist auf fleckigem Papier geschrieben, spröde und sich auflösend. Ich habe mich für GameStar Plus trotzdem in pixelige Uralt-Schlachten gestürzt.
Im Early-Access-Test berichte ich euch direkt von den Schlachtfeldern der 90er-Jahre, ob sich der Kauf von Dying Breed zumindest für die härtesten C&C-Fans lohnt.
- ... ihr alles spielt, was irgendwie mit C&C im Zusammenhang steht.
- ... Pixelgrafik wie 1995 kein Problem für euch darstellt.
- ... Fremdschämen in eurem Wortschatz nicht existiert.
- ... ihr die Geschwindigkeit moderner RTS gewohnt seid.
- ... euch spannende Missionen wichtig sind.
- ... eure Ansprüche an ein Echtzeit-Strategiespiel nach 30 Jahren gestiegen sind.
BAUEN TÖTEN ZERSTÖREN
Dying Breeds größte Sünde hat überhaupt nichts mit Command & Conquer zu tun. Das Problem des winzigen Entwicklerstudios Sarnay aus Uruguay ist der Umstand, dass die acht Missionen in der Early-Access-Version so unsäglich uninspiriert und langweilig sind, dass sie selbst 1995 zur Geburt des RTS-Genres für Augenrollen gesorgt hätten.
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