Command & Conquer im Jahr 2025: Tempest Rising hat mir in 15 Stunden wieder Hoffnung gegeben, die vorher 15 Jahre lang mit den Füßen getreten wurde

Tempest Rising hat für Peter die Echtzeit-Strategie erfolgreich neu belebt. Nach dem Durchspielen ist er sich sicher: Dieses Spiel ist ein Muss für Fans von C&C.

Bei Tempest Rising knallts wie schon lange nicht mehr in der Echtzeit-Strategie. Für Redakteur Peter war das nach jahrzehntelanger Durststrecke so, als wäre er plötzlich von einer Sturmflut fortgeschwemmt worden. Bei Tempest Rising knallt's wie schon lange nicht mehr in der Echtzeit-Strategie. Für Redakteur Peter war das nach jahrzehntelanger Durststrecke so, als wäre er plötzlich von einer Sturmflut fortgeschwemmt worden.

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Ach du lieber Gott, das war vielleicht eine lange Durststrecke! 15 Jahre ist es jetzt her, dass Command & Conquer 4: Tiberian Twilight im Jahr 2010 nicht erschienen ist.

Danach war bei C&C so gut wie Ebbe. Oder sollte ich sagen: Bei guten C&Cs war Ebbe. 2025 hat jetzt aber ein neues Echtzeit-Strategiespiel auf den PC gestürmt, das mir mehr Spaß gemacht hat, als ich mir hätte vorstellen können.

Nachdem ich die Singleplayer-Kampagne von Tempest Rising abgeschlossen habe, kann ich festhalten: 15 Stunden mit diesem Spiel waren die 15 Jahre meiner persönlichen RTS-Stagnation vielleicht nicht unbedingt wert. Aber sie lassen mich doch um einiges zuversichtlicher in die nächsten 15 Jahre blicken. Denn jetzt weiß ich zumindest, dass in dieser Zukunft immer noch ein Platz für Command & Conquer ist.

Zwei Seiten der gleichen Medaille

Die Story bringt erst den Kalten Krieg zum Siedepunkt und baut dann in der Postapokalypse ein klassisches Setting auf, das zunächst wenig innovativ klingt: Der Westen oder die Global Defense Force (GDF) auf der einen Seite, der Osten in Form der Tempest Dynasty auf der anderen.

Was diese Story über das Strategie-Mittelmaß hebt, ist für mich die kluge Entscheidung der Entwickler, die gleiche Geschichte aus zwei völlig unterschiedlichen Perspektiven zu erzählen.

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