Civilization 7 ist ein komplexes Spiel, in dem haufenweise Mechaniken stecken. Doof nur, dass es auf viele davon nicht gut hinweist und man sich einiges selbst erschließen muss. So etwa auch die Fähigkeit von Generälen, zivile Einheiten aufzunehmen.
Die meisten von euch werden vermutlich nur Nah- und Fernkämpfer einpacken, doch auch Siedler können sich euren Heerführern anschließen. Entdeckt und verbreitet hat dieses Feature unter anderem der Reddit-Nutzer fourmica.
Die Siedler-Leibwache
Siedler sind eine delikate Angelegenheit. Diese Einheit hat einen hohen Wert, da ihr mit ihnen neue Städte gründen könnt und gerade in der Antike und dem Zeitalter der Entdecker ist es essenziell, sich auf der Karte auszubreiten. Ganz zu Beginn des Spiels kann es euch massiv zurückwerfen, sollte eine Siedler-Einheit verloren gehen.
Da sich aber in dieser Zeit oft auch viele feindliche Stadtstaaten herumtreiben und gerne Späher oder eben auch Siedler attackieren, besteht die Gefahr immer. Siedler sind nicht mehr ganz so anfällig wie noch in den Vorgängern, da sie nicht mehr geräubert werden, sondern nach einigen Angriffen vernichtet - letzteres dauert länger. Trotzdem solltet ihr auf Siedler gut aufpassen, gerade wenn sie einen weiten Weg zurücklegen.
Wenn ihr auf Nummer sicher gehen wollt, könnt ihr die Siedler einfach euren Heerführern mitgeben. Die Siedler passen sogar dann in die Armee, wenn die ersten vier Slots schon von Soldaten belegt sind. Ihr müsst also nicht mehr Platz freischalten.
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Welchen Nutzen hat das?
Sind die Siedler erst einmal Teil eurer Armee, werden sie nicht so leicht angreifbar – das liegt auf der Hand. Es hat aber noch ein paar weitere Vorteile, sie dem Heerführer zu unterstellen. Armeen können sich oft weiter bewegen als einzelne Soldaten. Krieger haben etwa nur zwei Bewegungspunkte, Heerführer und Siedler allerdings drei. Wurde der Heerführer mit dem Perk Mobilität verbessert, kann er sich sogar bis zu vier Felder bewegen.
Da ihr in einem Zug keine Zeit verlieren solltet, kann es euer Vorankommen unnötig ausbremsen, wenn ihr eure Siedler beispielsweise nur mit einem Krieger begleitet, da die nur zwei Felder gehen.
Obendrein müssen Krieger und Siedler immer einzeln bewegt werden, während die Armee sich stets als Ganzes bewegt. Mehr noch! Da Heerführer im Zeitalter der Erkundung lange vor militärischen Einheiten den Ozean überqueren können, müsst ihr eure Siedler nicht ohne Geleitschutz in die neue Welt schicken.
Seid ihr dann irgendwann an dem Ort, an dem die Siedler ihre Stadt gründen sollen, wird die gut behütet aufwachsen. Immerhin sind auch Städte nach der Gründung angreifbar. Wartet aber ein Heerführer samt Streitmacht in der Nähe, werden Feinde so schnell nicht an die junge Gemeinde herankommen.
Im Übrigen gilt das nicht nur für Siedler. Ihr könnt auch andere zivile Einheiten wie Späher oder Missionare einsacken. Je nach Vorgehen könnt ihr so gut die Umgebung auskundschaften oder auf die einzigartigen Fähigkeiten der Missionare zurückgreifen. Einige von ihnen können etwa Einheiten heilen. Damit verschafft ihr euch sicherlich einen Vorteil auf eurem Feldzug!
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