Es ist eine Unverschämtheit. Da wollte ich meine neueste Partie in Civilization 7 über den Wirtschaftssieg gewinnen – und plötzlich ging das nicht. Denn, obwohl meine Piratenwirtschaft um Anführer Edward Teach genügend Gold abwarf, um abschließend die Weltbank zu gründen, fehlte es mir an Einfluss.
Wer hätte auch ahnen können, dass die Überzeugungsarbeit schwieriger und damit teurer ausfällt, wenn mich alle hassen? Und das nur, weil ich über Jahrhunderte hinweg alle Schiffe versenkt, alle Handelsrouten geplündert und alle Schatzkonvoi gekapert habe, die in Sichtweite meiner schwarzen Flagge kamen? Ist das ein Grund, keine Bank mit mir aufzubauen? Pah. Dann eben doch Wasserstoffbombe. Selber schuld!
Mit diesem Gedanken endete ein paar Runden später mein spaßigster Civilization-Durchgang seit Jahren. Und jetzt bin ich hier, um euch davon zu erzählen. Zugleich schauen wir uns an, was sich in den vergangenen zehn Monaten bei dem 4X-Spiel getan hat und was ihr euch in der Zukunft erwarten dürft. Spoiler: Firaxis will euch ermöglichen, eine Partie mit nur einem Volk durchzuspielen!
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Als Pirat in Civilization 7: Wir zeigen euch im Gameplay, was ihr im neuesten Update alles machen könnt, ohne Krieg zu erklären
Kein schlechtes Spiel, aber ein Debakel
»Selbst schuld« ist nicht nur mein Motto für die Befriedung der Welt, sondern auch in Teilen das Fazit für die Misere rund um Civilization 7. Das ist zwar nicht komplett untergegangen, muss sich in Sachen Spielerzahlen aber gegenüber seinen beiden Vorgängern geschlagen geben.
Die neue Spielidee von Entwickler Firaxis rund um den doppelten Nationen- und Zeitalterwechsel stieß auf enorm viel Gegenwind, der in regelrechten Hass umschwang. Civilization 7 rutschte in einen regelrechten Strudel der Ablehnung, dessen Sogwirkung Publisher 2K noch durch eine unverschämte Preispolitik steigerte. 120 Euro müsst ihr aktuell hinblättern, um wirklich alle Inhalte zu bekommen!
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