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Seite 2: Counter-Strike: Global Offensive im Test - Noch immer ein Klassiker

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Weichspül-CS

Die meisten von uns werden CS:GO im klassischen Wettkampf spielen, also so, wie wir es von jeher kennen. Als Alternativen werden noch drei weitere Modi angeboten. Oder besser gesagt: 2,5. Denn hinter dem klassischen Gelegenheitsspiel verbergen sich die bekannten Karten mit den bekannten Aufgaben (Bomben legen, Geiseln retten), nur eben in der Weichspülvariante.

In der gibt es unter anderem eine freie Death-Cam; man kann also nach Ableben jedem Spieler und nicht ausschließlich denen aus dem eigenen Team folgen. Die Teamkollision ist ausgestellt, man behindert sich folglich nicht an Engstellen. Und Rüstungen und sowie Entschärfungskits müssen nicht gekauft werden. Dafür gibt’s eine Schnickschnack-Waffe zusätzlich. Das Ding heißt Zeus, ist ein Elektrozapper, der nur einmal im Nahkampf zappen kann, dann aber auf jeden Fall tödlich ist. Nur: Wie häufig kommt’s in Counter-Strike zum Nahkampf? Genau! Damit ist Spielmodus 0,5 auch schon abgehakt.

Wer beim Wettrüsten einen Gegner trifft, wird gleich mit einer neuen Waffe belohnt. Wer beim Wettrüsten einen Gegner trifft, wird gleich mit einer neuen Waffe belohnt.

Alte neue Mod

Auch nicht wirklich neu ist der Spielmodus »Wettrüsten«, denn der existiert schon als Modifikation namens Gungame für CS: Source. In Wettrüsten stehen sich zwei Teams auf überschaubaren (neuen) Karten gegenüber. Sobald man einen Gegner erwischt, bekommt man sogleich eine neue Waffe in die Hand gedrückt. Gewonnen hat (trotz Teams) der Einzelspieler, der als erster alle Waffen erfolgreich einsetzen konnte.

Waffenkauf entfällt

In »Zerstörung« müssen wir uns keine neuen Waffen kaufen, wir bekommen automatisch welche zugewiesen. In »Zerstörung« müssen wir uns keine neuen Waffen kaufen, wir bekommen automatisch welche zugewiesen.

»Zerstörung« hingegen dürfen wir unter »neu« verbuchen, wobei es sich dabei eigentlich dann doch wieder nur um eine Mischung aus Bombenspiel und Wettrüsten handelt. Die Terroristen müssen wie gehabt einen Sprengsatz legen, die gegnerische Mannschaft muss das verhindern.

Der Ausrüstungskauf entfällt allerdings, die Knarren werden automatisch zugewiesen. Und immer schön der Reihe nach. Wenn man in einer Runde einen oder mehrere Gegner erledigt, drückt einem das Spiel in der nächsten eine neue Waffe in die Hand. Das geht von den Gewehren über die Schrotflinten und die Pistolen bis hin zu den Scharfschützengewehren. Nicht nur der automatisierte Waffenwechsel macht Zerstörung fordernd und abwechslungsreich, sondern auch die neuen Karten, die man dafür erdacht und die erst erlernt werden müssen.

Optik? Nebensache!

Für die Grafik gewinnt Global Offensive keinen Blumenkübel, auch wenn die Maps und die Modelle sichtbar aufgehübscht wurden. Die Animationen sind allerdings noch die gleichen wie in Source, alles sieht insgesamt eher stippelig aus, wie man im Rheinland sagt. Schade eigentlich, in Zeiten von Battlefield 3wirkt Global Offensive fast schon wie ein Titel aus einer vergangenen Epoche. Allerdings nur optisch. Spielerisch ist das Ding einfach zeitlos gut. Auch wenn sich Veteranen an den kleinen Änderungen zu Beginn vielleicht noch stoßen werden. Aber das legt sich relativ schnell. Wir sprechen aus Erfahrung.

Video starten 4:55 Video: Grafikvergleich mit den Vorgänger-Spielen

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