Deutschland liebt Krimis: Jeden Sonntag schalten Millionen den Tatort ein und seit Kurzem werden auch Krimi-Dinner zu einem beliebten Hobby. Bei vielen Spielen geht man aber nicht allzu tief in die Forensik rein, weil man vermutlich den Spielern nicht zutraut, sich durch einen Stapel Dokumente zu wühlen. Wer gerade an dieser Art von Beweissuche seinen Spaß hat, wird mit Cryptic Killers das Spiel für sich gefunden haben!
Könnt ihr den Mord im Kino aufdecken?Deutsche Ausgaben von Cryptic Killers
- Cryptic Killers: Mord im Kino – spielt in Seattle
- Cryptic Killers: Mord an einer Millionärin – spielt in einem Vorort von London
- Cryptic Killers: Mord im Magic Mirror Casino – spielt in Las Vegas
Cryptic Killers: Mord im Kino – ein Fall zu Halloween
Es war der 31. Oktober 2015, als der Besitzer eines Kinos während eines Horrorfilm-Festivals in seinem Kino ermordet wurde. Genau an Halloween, also das perfekte Abenteuer für eure eigene Horror-Party. Meine Kollegen und ich haben im September aber nicht weniger Spaß gehabt, als wir uns an unseren ersten Fall von Cryptic Killers getraut haben.
Die Immersion fängt schon bei der Verpackung an: Warnsymbole in Kombination mit den vakuumversiegelten Beweisen geben einem das Gefühl, dass es sich hier um einen authentischen Fall handelt und man mit dem Inhalt sorgfältig umgehen muss. Vielleicht sollten wir doch unsere Gummihandschuhe anziehen.
In der Verpackung befindet sich ein Ordner, der auf der Innenseite noch einmal kurz das Setting und die Regeln erklärt, wie man den Fall zu lösen hat. Damit man die Lösung nicht aus Versehen im Dokumentstapel findet, muss man den Namen des Mörders auf einer Website eingeben. So könnt ihr wirklich hemmungslos den Stapel Beweise durchgehen und nach jedem Fetzen Informationen suchen.
Könnt ihr den Kino-Mörder finden?Polizeiberichte, Visitenkarten und Bierdeckel – eine Vielfalt an Beweismitteln
Jetzt endlich zum eigentlichen Spielobjekt: den Beweisen. Der Papierstapel ist nicht einfach nur eine Sammlung von Fließtexten auf DIN-A4, sondern ein buntes Sammelsurium an verschiedensten Informationsschnipseln. Seiten aus einer Zeitung, Filmplakate, ein Foto von einer Überwachungskamera und sogar einen Bierdeckel.
Das Coolste ist aber, dass sich die Dokumente authentisch und echt anfühlen, also dass der Bierdeckel auch wirklich ein Bierdeckel ist, die Zeitung sich wie eine anfühlt und auch der Brief in einem echten Umschlag ist. Die Haptik des Ganzen macht einen großen Teil der Immersion aus und wir haben uns wirklich wie echte Detektive und Forensiker gefühlt.
Die Beweisvielfalt ist nicht nur in der Art des Papiers, sondern auch in der Art der Medien selbst. Chatverläufe, Landkarten und Datentabellen vom Grenzschutz verlangen verschiedene Herangehensweisen bei der Spurensuche. Diese Vielfalt ist aber nicht nur gedruckt, sondern auch in Form digitaler Medien aufzufinden.
Audiodateien, Videos und Screenshots – auch mit digitalen Beweisen
Im Verlauf der Suche gibt es einen Hinweis, der einen Link zu einer Polizeidatenbank beinhaltet, in der man sich anmelden muss. Hierfür muss man das Passwort herausfinden. Wie ihr das macht, werde ich euch aber nicht spoilern.
Habt ihr euch angemeldet, werdet ihr von noch mehr Beweisen begrüßt. Einige Aufnahmen von Verhören, eine Nachrichtenshow, Screenshots und noch mehr interessante Daten. Die Multimedialität des Ganzen hebt Cryptic Killers wirklich ab und liefert so ein tolles, immersives Krimi-Abenteuer. Zu viel möchte ich euch natürlich nicht verraten, denn bisher gibt es nur drei Fälle auf Deutsch, aber ich hoffe, dass sie noch mehr bringen werden, denn unser erster Fall hat schon echt viel Spaß gemacht.
Holt euch Cryptic Killers auf Amazon!