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Cyberpunk 2077: Riesen-Preview zur neuen Gameplay-Demo

CD Projekt hat auf der E3 2019 eine neue Gameplay-Demo von Cyberpunk 2077 live vorgespielt. Story, Quests, Charaktersystem - bei GameStar Plus gibt’s alle Infos.

von Peter Bathge, Michael Graf,
12.06.2019 06:15 Uhr

Selbst Cyberpunk 2077 spielen war auf der E3 2019 zwar immer noch nicht möglich - aber wir haben eine neue Demo live vorgespielt bekommen. Und nur bei GameStar Plus lest ihr darüber so ausführlich (in über 60.000 Zeichen!), als wärt ihr selbst mit im Präsentationsraum gewesen.Selbst Cyberpunk 2077 spielen war auf der E3 2019 zwar immer noch nicht möglich - aber wir haben eine neue Demo live vorgespielt bekommen. Und nur bei GameStar Plus lest ihr darüber so ausführlich (in über 60.000 Zeichen!), als wärt ihr selbst mit im Präsentationsraum gewesen.

Endlich E3 2019, endlich die neue Gameplay-Demo von Cyberpunk 2077, endlich die Chance, zehn Monate vor dem Release am 16. April 2020 etwas klarzustellen. Man sei nämlich nicht vollends glücklich gewesen mit der letztjährigen Messedemo von Cyberpunk 2077, heißt es bei CD Projekt. Nicht, weil sie langweilig oder schlecht gewesen sei, ganz im Gegenteil. Aber der knapp 50-minütige Ausschnitt aus dem Open-World-Rollenspiel habe dessen zentrale Stärke offenbar nicht rübergebracht.

Das zumindest entnahmen die Entwickler den Diskussionen, die aus dem Internet hallten: Cyberpunk 2077, hieß es da oft, wirke wie ein Ego-Shooter mit Rollenspiel-Aufsatz, wie ein Half-Life, in dem man sich die Brechstange direkt an den Unterarm dübeln kann. Das große Grummeln in Warschau dürften danach selbst Erdbebenwarten auf Hawaii registriert haben.

Seitdem betont CD Projekt bei jeder Gelegenheit, dass sich Cyberpunk 2077 eben nicht ums Schießen drehe, sondern um die Freiheit, Entscheidungen zu treffen, einen eigenen Weg zu gehen und diejenigen zu verschonen, die man für verschonenswert hält. Wer möchte, kann das Open-World-Rollenspiel komplett durchspielen, ohne einen einzigen Menschen zu töten. Oder einen einzigen Cyborg. Oder was im Zukunfts-Moloch Night City sonst so herumstapft.

Selbst Bosskämpfe sollen sich durch geschickte Dialogdiplomatie vermeiden oder alternativ umschleichen lassen. Wenn man so will, nimmt Cyberpunk 2077 den Begriff »Rollenspiel« viel ernster als The Witcher 3, dessen Hexerheld Geralt zwar ebenfalls diverse Entscheidungen traf, die größtenteils aber nur bestimmten, in wessen Hals er sein Schwert stecken musste.

Da ist es natürlich suboptimal, dass die letzte E3-Demo von Cyberpunk 2077 zwar diverse Verzweigungspunkte zeigte, an denen man sich anders hätte entscheiden können - Dialoge, alternative Wege, zum Hacking einladende Geschütztürme -, letztlich aber doch alles linear und ziemlich bleihaltig ablief. Auf der Gamescom folgte dieselbe Demo mit immerhin einer alternativen Entscheidung, die bei unserer ersten Demo-Sitzung allerdings schief lief.

Jetzt aber! Auf der E3 2019 zeigt CD Projekt eine neue Gameplay-Demo und darin endlich, wie unterschiedlich wir in Cyberpunk 2077 vorgehen dürfen. Überdies gibt's neue Einblicke in Story, Spielwelt und Charaktersystem, eine Motorradfahrt, einen Hammer auf den Kopf, eine Reise ins Reich der Toten, einen Geist und ein Huhn! Ein echtes Huhn, Chombatta!

Ihr könnt die Gameplay-Demo sogar im Video sehen! Also nicht komplett, aber sehr kleine, sehr kurze Ausschnitte liefen bereits auf der Microsoft-Pressekonferenz. Wir haben sie hier für euch eingebettet:

Na, neugierig geworden, was hinter den Schnipseln steckt? Dann lest weiter! Die komplette Demo wird es nämlich nicht so schnell als Video zu sehen geben. CD Projekt spielt uns Cyberpunk 2077 zwar rund 50 Minuten lang live vor, erlaubt aber keine Aufnahmen. Mit neuem Bewegtbild aus Night City rechnen wir frühestens nach der Gamescom.

Für Plus-Mitglieder verweben wir unsere Demo-Eindrücke und Infos aus Entwicklergesprächen daher auch diesmal zu einer extra-detaillierten Preview und laden euch ein nach Pacifica, ins gescheitere Las Vegas der Cyberpunk-Welt.

Keanu aus dem Keano

Bevor wir in die Cyberpunk-Demo einsteigen, müssen wir jedoch den Hollywood-Elefanten im Raum ansprechen: Ja, Keanu Reeves spielt mit. Der Schauspieler leiht einem wichtigen Story-Charakter sein Aussehen und seine Stimme; für die deutsche Version wird CD Projekt höchstwahrscheinlich seinen gewohnten Synchronsprecher Benjamin Völz verpflichten. Nun könnte man natürlich einwerfen, dass sich die Anzahl der Spiele, die Keanu Reeves nachweislich besser gemacht hat, auch dann an einer Hand abzählen lässt, wenn man gerade versucht hat, Grashalme aus dem laufenden Rasenmäher zu zupfen.

Dennoch hätte CD Projekt keinen passenderen Darsteller engagieren können. Nicht etwa dank Reeves' Rolle als Hacker/Messias Neo in der »Matrix«-Trilogie, bei der sich bis heute die Geister daran scheiden, ob sie überhaupt zum Cyberpunk-Genre gehört. Vielmehr eignet sich der Kanadier perfekt für Cyberpunk 2077, weil ihm nachgesagt wird, dass er nicht altert. Und wer nicht altert, kann auch nicht sterben - und genau darum dreht sich die Story des Open-World-Rollenspiels: um das ewige Leben.

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