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Cyberpunk 2077 - Eine Demo fürs Detail

Die Gamescom-Demo von Cyberpunk 2077 ist fast dieselbe wie auf der E3. Blöd? Einerseits schon. Andererseits gibt uns das die Gelegenheit, ganz genau hinzuschauen.

von Michael Graf,
21.08.2018 19:45 Uhr

Vielleicht ... sollten wir doch erst mal reden? Schießen kann man in solchen Situationen dann ja immer noch, auch dank Dialogoptionen.Vielleicht ... sollten wir doch erst mal reden? Schießen kann man in solchen Situationen dann ja immer noch, auch dank Dialogoptionen.

Halt, Lukasz, nicht diese Dialogoption, nimm die and… Oh Mann. Lukasz Wnek hat ihn verbaselt, den entscheidenen Moment der Gamescom-Demo von Cyberpunk 2077. Eigentlich tüftelt er als Combat Designer am Kampfsystem des Open-World-Rollenspiels - und es könnte keinen Besseren dafür geben.

Denn Lukasz ist eine E-Sport-Legende: Als »LUq« gehörte er zu den »Golden Five«, einem polnischen Profiteam, das in Counter-Strike 1.6 zahlreiche internationale Turniere gewann. Weil wir Cyberpunk 2077 bekanntlich in der Ego-Perspektive spielen und sich die Schießereien trotz des Rollenspielkerns gut und flüssig anfühlen sollen, kann Lukasz da gleich seine Shooter-Expertise aus Counter-Strike-Tagen einfließen lassen.

Auf der Gamescom hilft Lukasz als Vorspieler aus, der mit dem Gamepad in den Händen durch Night City läuft und schleicht, schießt und spricht, hackt (mit Computer) und hackt (mit Katana). Bevor eure Augenbrauen Richtung Nasenwurzel schnalzen: Das Gamepad ist optional.

Lukasz spielt die PC-Version, die er auch mit Maus und Tastatur bedienen könnte. Allerdings sitzt der Vorspieler mitten im Publikum des kinoähnlichen Vorführraums, wo für Maus uns Tastatur wenig Platz ist, wenn er sie nicht dem italienischen Journalisten vor sich auf die Glatze legen will. Und das will er offensichtlich nicht.

Cyberpunk 2077 - Gamescom-Fazit: So wurde die Gameplay-Demo seit der E3 verbessert PLUS 7:16 Cyberpunk 2077 - Gamescom-Fazit: So wurde die Gameplay-Demo seit der E3 verbessert

Was Lukasz auch nicht will, ist gleichzeitig spielen und reden (was jeder nachvollziehen kann, der dieses historische Video gesehen hat), also übernimmt Leveldesigner Miles Tost die Rolle des Moderators, der das Spielgeschehen erklärt. Viel Neues kann er dabei gar nicht erzählen, denn CD Projekt Red zeigt auf der Gamescom weitgehend dieselbe Demo und dieselben Quests wie auf der letzten E3, die wir bereits in einer riesigen Plus-Preview aufgearbeitet haben.

Das wiederum gibt und die Gelegenheit, mehr auf die Details zu achten, die uns bisher entgangen sind. Und wer unseren großen Open-World-Report gelesen hat, weiß: Die Details machen den Unterschied. Also schauen wir genau aufs Dialog- und Charaktersystems, aufs Interface, auf einen nackten Mann (sic) sowie auf die Entscheidungsfreiheit von Cyberpunk 2077, über die wir mit Questdesigner Philipp Weber sprechen.

Und dann wäre da ja auch noch die Sache mit Lukasz.

Cyberpunk 2077: Wir beantworten eure Fragen - Aufzeichnung unseres Livestreams PLUS 1:19:40 Cyberpunk 2077: Wir beantworten eure Fragen - Aufzeichnung unseres Livestreams

Was soll das, Agentin?

Etwa zur Mitte der Gameplay-Demo bekommt unser Held - CD Projekt spielt diesmal einen Mann, das Geschlecht des Hauptcharakters »V« ist in Cyberpunk 2077 wählbar - von einer Großkonzern-Agentin einen Geldchip in die Hand gedrückt, ein Plastikkärtchen mit einem Guthaben von 50.000 Eurodollar, im Cyberpunk-Slang »Eddies« genannt. Die Agentin gehört zum Söldnerkonzern Militech und will, dass wir mit der Kohle einen Spinnenroboter zurückkaufen, den kybernetisch aufgemotze Gangster von Militech geklaut haben.

So weit, so E3-Demo - immerhin hat CD Projekt die Gesichtsanimationen ein bisschen verfeinert. Also ein bisschen in dem Sinne, wie ein Hamster in eine Melone beißt: Wenn man nicht genau hinschaut, merkt man's kaum. Auf der E3 waren die Gesichtszüge sehr steif, das brachte CD Projekt Kritik ein, aber so leichenstarr wie anfangs in Mass Effect: Andromeda waren sie auch nicht. Nun wirkt die Mimik etwas flüssiger und natürlich, aber auch nicht so viel, dass wir gleich L.A. Noire-Vergleiche ziehen müssten. Doch wir erkennen an: An Cyberpunk 2077 wird offensichtlich gearbeitet.

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