Cyberpunk 2077 Systemanforderungen: Ihr braucht keinen Monster-PC

Die Systemanforderungen für Cyberpunk 2077 sind bekannt und sie fallen erstaunlich moderat aus. 4K und Raytracing sind aber nicht mit inbegriffen.

von Alexander Köpf,
19.09.2020 14:06 Uhr

Cyberpunk 2077 scheint sehr gut optimiert zu sein, denn ein sieben Jahre altes System der oberen Mittelklasse soll die Mindestanforderungen bereits erfüllen. Cyberpunk 2077 scheint sehr gut optimiert zu sein, denn ein sieben Jahre altes System der oberen Mittelklasse soll die Mindestanforderungen bereits erfüllen.

CD Projekt Red hat im Zuge der dritten Episode Night City Wire soeben die Systemvoraussetzungen für Cyberpunk 2077 bekanntgegeben. Diese fallen auf den ersten Blick erstaunlich moderat aus, jedoch decken sie mit Raytracing eines der eindrücklichsten Features gar nicht ab. Dazu liefern wir im Laufe des Abends aber noch eine Einschätzung - bleibt also dran!

Alles zum neuen Gameplay und die Infos zu Gangs und der Open World vom Event, lest ihr in unserer Zusammenfassung zu Night City Wire Nr. 3:

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Die Systemanforderungen von Cyberpunk

Das braucht ihr mindestens

Für die minimalen Systemanforderungen reichen demnach sieben bis acht Jahre alte Grafikkarten von AMD oder Nvidia. Gleiches gilt auch für den Hauptprozessor von AMD oder Intel:

  • Betriebssystem: Windows 7 64 Bit oder Windows 10 64 Bit
  • DirectX: Version 12
  • CPU: Intel Core i5 3570K oder AMD FX-8310
  • RAM: 8,0 GB
  • GPU: Nvidia Geforce GTX 780 3GB oder AMD Radeon HD 7970 / RX 470
  • Speicher: 70,0 GB (HDD, aber SSD empfohlen)

Obere Mittelklasse aus dem Jahr 2013 reicht: Insgesamt kann man also sagen, dass ein hochwertiges System aus dem Jahre 2013 bereits in der Lage ist, Cyberpunk bei 1080p-Auflösung zu befeuern. Auf höchste Detailstufen muss hier natürlich verzichtet werden, die Angaben beziehen sich auf niedrige Qualität.

Das wird empfohlen

Interessanterweise fallen auch die empfohlenen Systemanforderungen für hohe Detailstufen unter 1080p-Auflösung recht moderat aus:

  • Betriebssystem: Windows 10 64 Bit
  • DirectX: Version 12
  • CPU: Intel Core i7 4790 ider AMD Ryzen 3 3200G
  • RAM: 12,0 GB
  • GPU: Nvidia Geforce GTX 1060 6GB oder AMD Radeon R9 Fury / Vega 64
  • Speicher: 70,0 GB (SSD)

4K und Raytracing werden mehr brauchen: Für 4K mit voller Detailstufe wird es jedoch schwerere Geschütze brauchen. Selbiges trifft auch auf die viel beworbenen Raytracing-Effekte zu.

Davon bietet Cyberpunk bekanntermaßen gleich vier Stück (Reflections, Diffuse Illumination, Shadows und Ambient Occlusion). Darauf werden aber wohl nur die neuesten oder leistungsstärksten Grafikkarten der letzten Generation aus dem Hause Nvidia und möglicherweise AMDs Radeon RX Big Navi ausgelegt sein.

Wollt ihr wissen, wie sich Cyberpunk 2077 überhaupt erst spielt, solltet ihr die umfangreiche Preview von Michael Graf für GameStar Plus ins Auge fassen:

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Raytracing und DLSS

Eine Einschätzung für die Mindestanforderung von 4K und Raytracing zu treffen, ist mit einigen Fallstricken verbunden. Wir wissen beispielsweise noch nichts über die Raytracing-Performance der kommenden Grafikkarten von AMD, allem voran Big Navi.

Ein wichtiger Punkt mit Blick auf die Raytracing-Performance ist außerdem Nvidias DLSS respektive ein entsprechendes AMD-Pendant - oder auch FidelityFX.

Viele Effekte kosten auch viel Leistung: Wie oben bereits erwähnt, will Cyberpunk 2077 aber gleich mit vier Effekten aus dem Raytracing-Repertoire aufwarten. Das dürfte auch modernsten Beschleunigern vom Schlage der RTX 3000-Reihe selbst mit DLSS-Unterstützung alles abverlangen.

Hier wird vor allem auch interessant zu sehen, wie gut Nvidias jüngste Sprösslinge mit den Raytracing-Effekten skalieren. Angeblich soll die Performance mit der Zahl der einzelnen Effekte zunehmen, gemessen an den RTX 2000 (Turing).

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Unsere Einschätzung

4K-Aufösung, hohe bis sehr hohe Details, mit Raytracing / DLSS 2.0:

WQHD-Auflösung, sehr hohe Details mit Raytracing / DLSS 2.0:

Full-HD-Auflösung, sehr hohe Details mit ausgewählten Raytracing-Effekten / DLSS 2.0:

*Gerade bei höheren Auflösungen wie 4K/UHD ist vor allem die Grafikkarte ein limitierender Faktor, weshalb hier auch etwas weniger schnelle Prozessoren zu guten Ergebnissen führen.

Raytracing-Einstellungen: Entscheidend für die Performance dürfte allerdings auch sein, wie fein sich die einzelnen Raytracing-Effekte justieren lassen. Fortnite beispielsweise demonstriert eindrucksvoll, wie viel Leistung Raytracing kosten kann. Ein kurzer Test mit maximalen Raytracing-Settings auf 4K samt höchster Detailstufe ließ unsere RTX 2080 Ti ordentlich einknicken.

Ohne DLSS waren unter Verwendung des Geforce-Treibers 456.16 gerade einmal 12 bis 13 Bilder pro Sekunde möglich. Erst durch den DLSS-Performance-Modus ging die Bildrate auf knapp über 60 FPS.

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Wir sind daher sehr auf die Umsetzung von Raytracing und DLSS in Cyberpunk gespannt und aus technischer Sicht auf den Benchmark für die RTX 3000.

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