Der Schuh des Manitu hat in Deutschland absoluten Kultstatus. Nach 24 Jahren interessieren sich Fans noch immer für die Figuren von Michael Bully
Herbig und Co., was der Zuschauerandrang auf die Fortsetzung deutlich beweist. Schon am Start-Wochenende nahm der Film rund 9,7 Millionen Euro ein (via Box Office Mojo).
Für die Produktion von Das Kanu des Manitu stellte Regisseur Bully aber eine Bedingung: Eine Szene, die im ersten Teil noch nicht realisierbar war, muss unbedingt in die Westernkomödie!
Achtung! Es folgen Spoiler zu einem wichtigen Plot Twist und dem Ende von Das Kanu des Manitu. Weiterlesen auf eigene Gefahr!
Von einer Szene hing alles ab
Im Verlauf des Films eröffnet Abahachi (Michael Bully Herbig) seinem Blutsbruder Ranger (Christian Tramitz), dass er als Kind adoptiert wurde und somit gar kein echter Apache ist.
In einer späteren Szene trifft er sich dann mit seinem Stamm. Abahachi möchte ihnen endlich die Wahrheit sagen und um Akzeptanz und Vergebung bitten. Das gezeigte Apachen-Volk besteht dabei aus echten amerikanischen Ureinwohnern, womit sich Bully einen Traum erfüllt hat.
Das Aufeinandertreffen wurde in Santa Fe gefilmt. Bei dem Vorgänger war eine Amerika-Reise aufgrund von zu hohen Kosten und dem logistischen Aufwand noch nicht realisierbar. Gegenüber Filmtourismus gab Bully preis, dass es sein ausdrücklicher Wunsch gewesen war, dieses Mal in die USA zu reisen und seine Vision endlich umzusetzen:
Aus Produzentensicht darf man mir gern vorwerfen, dass ich einen Vogel habe. Ich bin aber so weit gegangen, dass ich schon früh gesagt habe: »Wenn wir diese eine Szene nicht in den USA drehen, dann wird es keine Fortsetzung geben.«
Bedingungen für die Realisierung seiner Ideen zu stellen, ist für Bully aber nichts Neues. Bereits bei Wickie und die starken Männer bestand er auf das fliegende Schiff »Freya.« Für seinen Thriller Ballon baute er extra einen Heißluftballon nach.
Der Rest von Kanu des Manitu wurde übrigens in den Bavaria Filmstudios in München und in Südspanien, genauer gesagt in der Wüste von Tabernas nahe Almería, gedreht.
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Das Kanu des Manitu - Der erste Trailer zu Der Schuh des Manitu 2 ist da
Wie sieht es mit Teil 3 aus?
Wenn nach 24 Jahren doch noch eine Fortsetzung von Der Schuh des Manitu kommt, fragt man sich als Fan natürlich, ob es auch danach noch weitergeht. Auf einer Pressekonferenz gab Bully lediglich scherzend an, dass er von Anfang an gesagt hat: »Lass uns direkt Teil 2 und 3 am Stück machen, dann sind wir es los.«
So eine richtige Antwort auf diese Frage gibt es also noch nicht. Es ist jedoch anzunehmen, dass bei einem großen Erfolg des Films noch nicht alle Hoffnung verloren ist. Aktuell sieht es ja ziemlich gut aus.
Falls ihr wissen wollt, wie es überhaupt zu der Idee für einen zweiten Teil gekommen ist, dann lest doch einfach hier weiter:
Das Kanu des Manitu könnt ihr euch seit dem 14. August 2025 in den deutschen Kinos anschauen. Falls ihr die Fortsetzung schon gesehen habt und euch jetzt fragt: Warum war Uschi aus Teil 1 eigentlich nicht mehr dabei? Dann schaut doch einfach mal in der obigen Box vorbei, wo ihr ebenfalls weitere Artikel zu dem Thema findet.
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