50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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»Ich hab’ erstmal eine Stunde gelacht« - Eine der besten Szenen war für Das Kanu des Manitu beinahe zu teuer

Die Idee zu der Einstellung kam Michael Bully Herbig, als er Sky du Mont vor dem Greenscreen stehen sah. Ursprünglich war sie gar kein Teil des Drehbuchs.

Ob Dimitry auch noch so glücklich gewesen wäre, wenn es die Szene nicht in den Film geschafft hätte? Bildquelle: Constantin Film Ob Dimitry auch noch so glücklich gewesen wäre, wenn es die Szene nicht in den Film geschafft hätte? Bildquelle: Constantin Film

Für den ersten Teil Der Schuh des Manitu wurden für die Produktion 9 Millionen deutsche Mark ausgegeben, was umgerechnet heutzutage ungefähr 4,6 Millionen Euro sind. 

Eine erste Zahl für das Budget von Das Kanu des Manitu gibt es zwar noch nicht, dennoch wäre ausgerechnet die Lieblingsszene von Sky du Mont fast nicht im Film gelandet, weil sie schlicht und einfach sehr teuer war.

Achtung, Spoiler! Im Folgenden gehen wir auf das große Finale, eine Überraschungsrolle und eine Szene nach dem Abspann ein. Weiterlesen auf eigene Gefahr!

Video starten 1:13 Der Trailer zu das Das Kanu des Manitu zeigt: So sehen Bullys Kultfiguren 24 Jahre nach Teil 1 aus

»Das war natürlich nicht im Budget«

Wenn man Sky du Mont nach seinem allerliebsten Witz aus Das Kanu des Manitu befragt, dann hat er direkt eine Antwort parat: Die Sache mit dem Fallschirm

Abahachi (Michael Bully Herbig) und Santa Maria (du Mont) stehen sich im Finale in einer Eisenbahn gegenüber, die kurz davor ist, in einen Abgrund zu fahren. Abahachi überlebt und für kurze Zeit wissen die Fans nicht, was mit dem Oberschurken Santa passiert ist. 

Die Absturzstelle wird in einer Vogelperspektive gezeigt und plötzlich öffnet sich ein riesiger, schwarzer Fallschirm, auf dem die goldenen Initialen »SM« zu sehen sind. Santa hat überlebt! Schon wieder! Der Gag ist dabei eine offensichtliche Hommage an Actionfilme wie Mission: Impossible oder James Bond.

Santa Maria hat den ersten Teil tatsächlich überlebt und in einem Rückblick herausgefunden, dass er in der Teergrube ja eigentlich stehen kann. Bildquelle: Constantin Film Santa Maria hat den ersten Teil tatsächlich überlebt und in einem Rückblick herausgefunden, dass er in der Teergrube ja eigentlich stehen kann. Bildquelle: Constantin Film

Der 74-jährige du Mont findet den Witz genial. Lange war aber gar nicht sicher, ob es die Szene überhaupt in den Film schafft. Immerhin stand sie auch gar nicht im Drehbuch. Herbig und du Mont geben preis:

Du Mont: Als er [Michael Bully Herbig] mir das [mit der Fallschirm-Idee . Anm. d. Red.] gesagt hat, habe ich erstmal eine Stunde gelacht. Es ist ein unfassbar genialer Gag.

Herbig: Ja, vor allem war es so: Es stand nie im Drehbuch. Du [Sky du Mont] standest gerade vor dem Greenscreen und dann kam mir so der Gedanke. Und dann habe ich dir das erzählt und Sky lief mir, dann glaube ich noch Monate hinterher: »Und machst du es? Machst du es? Machst du es?«

Du Mont: Naja, weil du sagtest: »Ich weiß nicht, ob ich mir das leisten kann.«

Herbig: Naja, das war natürlich nicht im Budget. Und ich habe dir aber versprochen, ich tue mein Bestes. Und jetzt ist sie da. 

Schlussendlich hat das Budget also gereicht und der Film ist um eine lustige Szene reicher geworden. Das freut Sky du Mont sicherlich auch!

Das Kanu des Manitu könnt ihr euch hierzulande seit dem 14. August 2025 in den Kinos anschauen. Falls ihr euch noch nicht sicher seid, ob sich der neue Streifen für euch lohnt, dann schaut doch einfach mal in die spoilerfreie Filmkritik unseres Entertainment-Experten Vali herein. 

Außerdem findet ihr im obigen Kasten noch einen Artikel dazu, warum die Fortsetzung eigentlich erst nach 24 Jahren kommt.

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