Tax Heaven 3000 ist wohl eines der ungewöhnlicheren Spiele, die es in den Weiten des Internets zu finden gibt. Zum einen habt ihr hier eine klassische Dating-Simulation vor euch, bei der ihr mit der rosa-haarigen Anime-Frau Iris flirtet – und gleichzeitig macht das Spiel die Steuern der Spieler.
Genauer gesagt, die Steuern von US-Bürgern. Dafür müssen die aber auch höchst sensible Informationen preisgeben, was Steam nach gerade mal einem Tag schon zu heikel wurde und Tax Heaven 3000 von der Plattform flog.
Was steckt dahinter?
Warum genau Valve das Spiel von seiner Seite nahm, ist nicht bekannt – nicht einmal den Entwicklern von Tax Heaven 3000. Gegenüber Kotaku verrieten sie, dass ein genauer Grund nicht vorgelegt wurde.
Wieso Valve diesen Schritt unternommen hat, kann man sich aber denken: Wenn etliche Spieler ohne Bedenken persönliche Daten wie ihre Sozialversicherungsnummer ins Spiel eingeben, ist es kein ungewöhnlicher Schritt, lieber auf Nummer sicher zu gehen.
Daniel Greenberg, der Co-Gründer des Studios MSCHF, verteidigt sein Spiel jedoch: Iris küsst und erzählt nicht: Sie will deine persönlichen Daten wissen, um deine Steuererklärung vorzubereiten und sonst nichts.
Da das Spiel nicht über das Internet verbunden sei, müssten laut Greenberg keine Sorgen über Datendiebstahl bestehen.
Die Entwickler haben wohl keine Intention, ihr Spiel wieder auf Steam zu bringen – stattdessen soll es über deren Webseite erscheinen. Wer Iris übrigens kennen lernen möchte, ohne US-Bürger zu sein, soll wohl nicht weit kommen. Laut PC Gamer hat sich Greenberg geäußert, dass Spieler außerhalb der Vereinigten Staaten zwar spielen können, aber nicht sehr weit kommen.
Was haltet ihr von diesem wahrlich ungewöhnlichen Spiel? Würdet ihr einen weiten Bogen um Tax Heaven 3000 machen oder hättet ihr keine Scheu, intime Daten preiszugeben? Und was haltet ihr von Valves Entscheidung, das Spiel so schnell auf Steam zu entfernen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare, wir sind gespannt!
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