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In zehn Minuten haut Deadpool bei seinem VR-Debüt mehr One-Liner raus als er Körperteile abhackt
Ein Geständnis: Mir geht der ganze Marvel-Kram inzwischen schon ein wenig auf den Geist. Deadpool hätte wohl ein bestimmtes Körperteil erwähnt – und ich hätte lachend zugestimmt. Denn Deadpool ist so ziemlich der einzige aus der Marvel-Clique, den ich noch nicht komplett über habe.
Umso besser also für alle Deadpool-Fans, dass der Antiheld jetzt endlich wieder in einem eigenen Spiel aufdrehen kann. Das letzte, in dem er allein unterwegs war, stammt schließlich schon aus dem Jahr 2013 und ist seit geraumer Zeit nicht einmal mehr in den digitalen Stores erhältlich – Lizenzprobleme.
Jetzt ist Deadpool zurück, allerdings exklusiv in der virtuellen Realität und auch da nur für Meta Quest 3 und Quest 3S, das von Twisted Pixel entwickelte Spiel ist von den Oculus Studios finanziert. Aber kann das was? Also: außer dummen Sprüchen und ein wenig Gewalt?
Deadpool geht (unfreiwillig) unter die Streamer
Deadpool VR beginnt furios: Im spielbaren Intro sitze ich in einem Jeep, auf dem Beifahrersitz. Hinter dem Steuer klemmt ein gut verschnürter und geknebelter Söldner. Die nun folgende Fahrt inklusive einem Ende in Zeitlupe und mit vielen Explosionen, sinnloser Gewalt und herumfliegenden Körperteilen, ist jetzt schon mein VR-Highlight des Jahres.
Im Anschluss an den furiosen Einstieg inklusive typischer Deadpool-Witze im Dauertakt und sogar einer sarkastischen Bemerkung in Richtung Quest-Grafikqualität offenbart sich dann die Story des Spieles: Während eines obligatorischen Bossfights landet Deadpool in einem Portal zur Mojo World, einer Dimension, in der Mojo eine TV-Show produziert, die ein wenig an eine Mischung aus Twitch, Running Man und Manhunt New York erinnert. Auf jeden Fall geht es blutig zu, perfekt also für Wolverines besten Freund.
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