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DeathSpank im Test - Funktionale Handschuhe der Funktion

Aus dem reichlich banalen Action-Rollenspiel DeathSpank wird dank LucasArts-Legende Ron Gilbert sehr witzige Kurzweil. Wir haben die PC-Version von DeathSpank: Orphans of Justice im Test.

von Petra Schmitz,
10.11.2010 10:42 Uhr

Eine rothaarige Schöne will ein mächtiges Artefakt. Was die rothaarige Schöne mit dem Artefakt vorhat und was das Artefakt überhaupt so mächtig macht? Wurscht! Jedenfalls für den markigen und dezent eingebildeten Helden Deathspank. Der fackelt nicht lange, trabt los, verdrischt Goblins, Feuerdämonen, Riesenspinnen, kleine wie große Orks, streitlustige Einhörner, Schleimknubbel und allerlei weiteres fantastisches Getier. Schlicht, weil es -- verflixt nochmal! -- sein Job als Held ist, das zu tun, was rothaarige Frauen von ihm verlangen.

DeathSpank - Screenshots ansehen

Soweit, so untypisch für einen Titel aus dem Genre der Action-Rollenspiele. In denen wird sonst zumindest sehr genau umrissen, was magische Artefakte vermögen (im Regelfall die Welt zerstören). Aber im Action-Rollenspiel, das so heißt wie der Held, nämlich Deathspank , ist höchstens die grundlegende Mechanik typisch. Grafik, Handlung, Figuren, Dialoge - das alles erinnert vielmehr an eines der alten und humorigen LucasArts-Adventure. Nicht weiter verwunderlich, wenn man weiß, dass niemand anderes als LucasArts-Legende Ron Gilbert federführend bei der Entwicklung von Deathspank war.

Der Humor

Der Humor ist dann auch das Herausstellungsmerkmal von Deathspank. Er manifestiert sich in den herrlich kruden bis sinnbefreiten, aber blöderweise nur englischen Dialogen. Hier mal ein kurzer von uns übersetzt: »Herrje, es ist ganz schön schwierig, diese Waisenkinder aufzuspüren!« - »Aber wenn ich dir helfen würde, würdest du nichts dabei lernen.« - »Och, das wäre völlig okay für mich.« Teils steckt der Witz auch in den Quests.

So soll der Held etwa bestimmte Monster mit einem eigens dafür konstruierten Hammer so lange auf den Kopf hauen, bis die Viecher sich erleichtern. Ein örtlicher Bauer braucht nämlich einen speziellen Dünger für seine Kirschbäume. Oder eines der vermissten Waisenkinder hat eine Spur gelegt, damit Deathspank es aufspüren kann. Die Spur besteht nicht aus Brotkrumen oder Papierschnipseln, sondern ausschließlich aus linken Schuhen. Aschenputtel lässt grüßen. Selbst die Gegenstände, die Deathspank bei seinen Abenteuern findet, tragen nicht selten absurde oder komplett übertriebene Namen wie »Fist of Mega Bashing« (Faust des Megaschlags) oder »Functional Gloves of Function« (Funktionale Handschuhe der Funktion).

Die Quests

In einer Dämonenhöhle verprügeln wir Dämonen und folgen den linken Schuhen, die ein entführtes Waisenkind als Spur für uns ausgelegt hat.In einer Dämonenhöhle verprügeln wir Dämonen und folgen den linken Schuhen, die ein entführtes Waisenkind als Spur für uns ausgelegt hat.

Die Aufgaben in Deathspank reduzieren sich in vielen Fällen auf das Abmurksen von fantastischem Viehzeug, um an irgendeinen Gegenstand zu kommen, den irgendein Bewohner der Welt dringend benötigt. Manchmal gibt’s aber auch kleinere Rätsel. So will eine Hexe rote Dämonenhörner haben, Deathspank findet jedoch nur weiße. Wie gut, dass ein kleines Kräutermädchen rote Farbe im Angebot hat. Die Hörner in die Farbe getunkt und zack -- die Quests ist erledigt. Wer nicht von allein auf die Lösung kommt, darf Hinweise im Quest-Journal freischalten. Für jede Aufgabe gibt es drei Tipps. Und für jeden Tipp benötigt der Held einen Glückskeks. Glückskeksigerweise liegen die Überraschungsplätzchen in den Levels verstreut.

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