Eine der ersten Neuankündigungen der Game Awards ist Decrepit. Die Mischung aus Dungeon-Crawler und Soulslike lässt uns aus der Egoperspektive eine düstere, mittelalterliche Burg voller Untoter erkunden. Unser Ziel ist es natürlich, diesem furchtbaren Ort zu entkommen, doch der Versuch wird unsere Spielfigur wieder und wieder das Leben kosten.
Die große Besonderheit von Decrepit ist das Fortschritts-System. Das stellt nämlich unsere gesammelte Erfahrung über alles, ohne sie in Punkten und Leveln zu messen.
Wer nicht lernt, ist verloren
Decrepit beginnt in einer zufälligen Gefängniszelle in den Kellergewölben der Burg. Von dort aus kämpfen wir uns in Richtung des Ausgangs durch, doch der Weg wird von untoten Gefangenen, Dienern und Wächtern der Burg blockiert.
Wir kämpfen anscheinend vor allem gegen Zombies, die aber unterschiedliche Waffen und Taktiken nutzen. Manche von ihnen tragen etwa Rüstungen, im Trailer sehen wir aber auch ein Monster, das aus mehreren zusammengeschmolzenen Untoten besteht, oder einen Gärtner, der mit seiner Schubkarre zuschlägt:
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Decrepit lässt euch in einer mittelalterlichen Burg verrotten, wenn ihr es nicht selber herausschafft
Wir selbst rüsten uns mit gefundener Beute aus: In unser Inventar passt jeweils eine Waffe, ein Stab und eine Rüstung. Die Kombination der Ausrüstung bestimmt dann unseren Build. Finden wir etwa eine Waffe und einen Stab, die zu einer der vier Klassen gehören (Magier, Krieger, Schurke oder Schamane), dann schalten wir Boni oder besondere Fähigkeiten frei.
Verlieren wir einen Kampf, dann ist aber all unsere Ausrüstung verloren und wir behalten nur die dauerhaften Boni, die wir beim aufmerksamen Erkunden entdeckt haben. Wir starten dann erneut in einer zufälligen Zelle und müssen unseren Weg durch die Burg finden. Die Positionen der Gegner haben sich außerdem geändert, was für böse Überraschungen sorgen kann.
Was allerdings immer gleich bleibt, ist die Burg selbst: Sie ist kein Labyrinth aus zufällig aneinandergereihten Versatzstücken, sondern ein komplett handgebauter, riesiger Dungeon. Deshalb ist für Decrepit auch die gesammelte Erfahrung so wichtig.
Während die Burg nämlich bei den ersten Versuchen noch endlos und verwirrend erscheinen soll, finden wir uns nach und nach immer besser in den Gängen, Hallen und Innenhöfen des Dungeons zurecht. Bekannte Abschnitte schließen wir dann deutlich schneller ab als zu Beginn, auch weil wir dauerhafte Vorteile ergattern: Freigeschaltete Aufzüge, Abkürzungen und Geheimnisse bleiben auch nach unserem Tod erhalten.
Während also Buffs oder unsere Ausrüstung uns ebenfalls einen Vorteil verschaffen, sollen unsere stärkste Waffe die bei vorherigen Versuchen gesammelte Erfahrung sein. Wir wissen genau, wo wir als nächstes hin müssen und kennen die Angriffsmuster unserer Gegner. Und vielleicht schaffen wir es dann tatsächlich irgendwann, aus unserem furchtbaren Gefängnis zu fliehen.
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