Mit Der Herr der Ringe: Shadow of the Past wurde offiziell ein weiterer Kinofilm von New Line Cinema und Warner Bros. angekündigt. Der Film soll wohl nach dem derzeit in der Produktion befindlichen Film The Hunt for Gollum erscheinen und spielt tatsächlich sogar nach dem Ende der originalen Trilogie.
Allerdings wird der Film gleichzeitig von einem Kapitel aus Die Gefährten inspiriert, die wir in der Filmumsetzung nie zu Gesicht bekommen haben. Verantwortlich für das Projekt ist neben Peter Jackson als Produzenten außerdem überraschenderweise der populäre US-Satiriker Stephen Colbert.
Darum geht es in Shadow of the Past
Wie Colbert in der Ankündigung auf Instagram verrät, soll der Film mehrere Kapitel der Buchvorlage aufgreifen. Im Detail geht es hier um die gesamte Reise der vier Hobbits zwischen »Drei Mann hoch« und »Nebel auf den Hügelgräberhöhen«. Lustigerweise heißt der Film allerdings vorläufig »Schatten der Vergangenheit«, was das Kapitel direkt vor »Drei Mann hoch« wäre.
Der Arbeitstitel war aber wohl trotzdem passend, da der Film in der Zukunft spielt, darin aber eben auf Ereignisse in der Vergangenheit Bezug nimmt.
In den Filmen von Peter Jackson wurde der gesamte Abschnitt, von dem hier die Rede ist, nur sehr bruchstückhaft wiedergegeben. Allen voran die gesamte Reise der Hobbits durch den Alten Wald und die Hügelgräberhöhen fehlt in der Trilogie.
Damals hat es auch die illustre Gestalt des Tom Bombadil nicht in die Filme geschafft - der lustige Gevatter hatte aber inzwischen zumindest in der Amazon-Serie Die Ringe der Macht seinen ersten Filmauftritt. Vermutlich bekommen wir in »Schatten der Vergangenheit« nun endlich eine Version von ihm zu sehen, die direkt an die Trilogie von Peter Jackson andockt.
Im Übrigen soll der Film laut Deadline 14 Jahre nach Frodos Reise in den Westen spielen. Wir sehen einerseits, wie die verbliebenen drei Hobbits Sam, Merry und Pippin den ersten Abschnitt ihrer damaligen Reise nachverfolgen, aber auch, wie Sams Tochter Elanor ein großes Geheimnis rund um den Ringkrieg aufdeckt.
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Stephen Colbert als Drehbuchautor
Die Idee für das Projekt stammt wohl direkt vom amerikanischen Satiriker und Talkshow-Host Stephen Colbert, der zusammen mit Peter McGee und Philippa Boyens das Drehbuch verfasst. Letztere war auch bereits in den vorherigen Mittelerde-Projekten von Warner Bros. stark involviert, auch in Jacksons Trilogie.
Colbert gilt als einer der bekanntesten Herr-der-Ringe-Fans und hat schon in der Vergangenheit des Öfteren gezeigt, wie gut er sich mit der Welt und seinen Geschichten auskennt. Die genannten Kapitel seien laut Colbert auch diejenigen, die er am häufigsten immer wieder liest.
Als Drehbuch-Autor für einen derartigen Film hat Colbert hingegen bislang wenig Erfahrung gesammelt. Seine berufliche Laufbahn drehte sich vor allem um Comedy- und Satire-Projekte. Derzeit ist Colbert noch Host der The Late Show. Allerdings war schon seit Juli 2025 bekannt, dass die Sendung im Mai 2026 (kontroversweise) abgesetzt wird.
Danach wird sich Colbert wohl voll und ganz auf den nächsten Herr-der-Ringe-Film konzentrieren.
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