Richtig löschen: Hier können Fotos verloren gehen
Löschen in der (Web-)App betrifft Cloud und Handy
Wenn ihr in Google Fotos Inhalte löscht – egal, ob über die App oder im Web – verschwinden diese sowohl in der Cloud als auch auf dem Smartphone. Wenn ihr also nur in der Cloud aufräumen möchtet, verliert ihr die Aufnahmen vollständig.
Daher solltet ihr vorher die Synchronisierung auf dem Smartphone deaktivieren (und anschließend wieder aktivieren).
- Öffnet die Fotos-App auf dem Handy.
- Tippt auf das Profilbild und wechselt zu »Sicherung«.
- Entfernt den Haken bei »Fotos und Videos auf diesem Gerät automatisch sichern«.
Wichtig: In der Regel werdet ihr vor dem Löschen ausdrücklich gewarnt. Lest euch die Warnmeldungen aufmerksam durch, um einen Datenverlust zu vermeiden.
Der Papierkorb gibt erst später Speicherplatz frei
Löscht ihr Fotos und Videos, werden diese in der Regel nicht sofort endgültig gelöscht, sondern in den Ordner Papierkorb verschoben. Die dort verschobenen Dateien werden in der Regel nach 30 Tagen gelöscht.
Braucht ihr sofort Speicherplatz, müsst ihr den Papierkorb manuell leeren. Danach gibt es allerdings keinen Weg mehr zurück.
Handyspeicher freigeben, ohne etwas zu verlieren
Sorgt nicht die Cloud, sondern der Handyspeicher für Ärger, gibt es eine sichere Funktion, um Platz zu schaffen.
- Öffnet Google Fotos auf dem Smartphone.
- Tippt oben auf das Profilbild und wählt »Speicherplatz auf dem Gerät freigeben« aus.
Google Fotos löscht von eurem Smartphone Fotos und Videos, die bereits in der Cloud gespeichert sind. Keine Sorge: In der App bleiben sie sichtbar und können bei Bedarf heruntergeladen werden.
Tipp: Ihr könnt auch einzelne Bilder nur vom Gerät löschen. Öffnet dazu das Foto, tippt oben rechts auf das Drei-Punkte-Menü und wählt »Vom Gerät löschen«.
Aufräumen reicht nicht? Das sind die Alternativen
Egal, wie sehr man aufräumt: Die verfügbare Speicherkapazität bleibt standardmäßig unverändert. Sowohl Google als auch Apple bieten Upgrade-Möglichkeiten für ihren Cloud-Speicher schon ab wenigen Euro im Monat.
Zusätzlich lohnt es sich, Speichermedien wie eine externe Festplatte zu kaufen, um wichtige Fotos dort zusätzlich aufzubewahren.
Für welche Lösung ihr euch auch immer entscheidet: Eine Cloud sollte nie der einzige Speicherort für eine wichtige Kopie sein. Bewährt hat sich die 3-2-1-Regel. Demnach sollten drei Kopien der Daten auf zwei verschiedenen Speichermedien vorhanden sein, eine davon außer Haus, zum Beispiel in der Cloud.
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