Alle exklusiven Tests zum halben Preis lesen!

So viele Tests wie noch nie!

Das erste Jahr Plus zum halben Preis sichern

Diablo 1 kehrt nach 30 Jahren zurück: Blizzard baut fast das ganze Spiel in Diablo 4 nach

Zum 30. Geburtstag der Reihe holt Diablo 4 seine eigene Vergangenheit zurück. Ein neuer Dungeon baut fast das komplette erste Diablo nach, von der Kathedrale bis hinunter in die Hölle.

Deckard Cain und Diablo selbst könnt ihr in der neuen D4-Saison begegnen. Deckard Cain und Diablo selbst könnt ihr in der neuen D4-Saison begegnen.

Diablo 1 bekommt 30 Jahre nach seinem Erscheinen zwar immer noch kein richtiges Remake. Blizzard kommt dem jetzt aber überraschend nahe: In der neuen Saison von Diablo 4 könnt ihr euch durch eine komplett neu gebaute Version von fast dem gesamten ersten Spiel metzeln.

Und wenn schon Nostalgie, dann richtig! Neben Diablo selbst kehrt auch Deckard Cain zurück und führt euch durch die neue saisonale Geschichte. Ganz so munter wie früher ist der alte Horadrim allerdings nicht.

Von der Kathedrale bis direkt in die Hölle

Das Ganze ist Teil der Saison des Höllenerbes, mit der Blizzard den 30. Geburtstag der Reihe feiert. Im Zentrum stehen die sogenannten Wachenden Alpträume, in denen bekannte Orte und Kämpfe aus früheren Diablo-Spielen mit der Grafik und dem Kampfsystem von Diablo 4 neu gebaut wurden.

Video starten 2:47 30 Jahre Diablo: Die neue Season bringt Deckard Cain und die Großen Übel zurück

Besonders umfangreich fällt ausgerechnet der Abschnitt zum allerersten Diablo aus. Lead Encounter Designer Owen Leach erklärte auf der BlizzCon laut GamesRadar, Blizzard habe dafür »fast das komplette Diablo 1« rekonstruiert.

Ihr startet tatsächlich wieder in der Kathedrale von Tristram, arbeitet euch durch die Katakomben und Höhlen immer weiter nach unten und landet schließlich dort, wo jeder Diablo-Spieler irgendwann landen muss: in der Hölle. Am Ende wartet natürlich der Herr des Schreckens persönlich.

Wer Diablo 1 noch aus den 90ern kennt, bekommt damit zumindest strukturell einen ziemlich vertrauten Abstieg serviert. Nur eben nicht mit den gemütlichen Animationen und gefühlten drei Bildern pro Sekunde von damals, sondern im modernen Gewand von Diablo 4. Die Wachenden Alpträume wurden laut Blizzard ausdrücklich mit aktualisierter Grafik und neuen Kämpfen für Diablo 4 entwickelt.

Ein vollwertiges Diablo-1-Remake ist das trotzdem nicht. Blizzard spricht von einer Neuinterpretation wichtiger Ereignisse innerhalb eines mehrstufigen Dungeons, nicht von einer originalgetreuen Neuauflage des kompletten Spiels mit allen Quests, NPCs und Systemen des Originals. Für eine Saison-Aktivität ist der Umfang allerdings beachtlich nah dran.

Auch Diablo 2 und andere Serienteile bekommen neue Versionen

Beim ersten Diablo bleibt es nämlich nicht. Die Wachenden Alpträume sollen Erinnerungen aus der gesamten bisherigen Seriengeschichte zurückbringen. Blizzard nennt ausdrücklich Diablo, Diablo: Hellfire, Diablo 2, Diablo 3 und Diablo Immortal. Fast 20 alte Bosse sollen dabei ebenfalls wieder auftauchen.

Zu den größten Varianten gehören drei Dungeons rund um die Großen Übel. Neben Diablo unter der Kathedrale von Tristram bekommt ihr es also erneut mit Baal und Mephisto zu tun. Dafür geht es unter anderem zurück auf den Gipfel des Arreat sowie in den Kerker des Hasses.

Daneben gibt es kleinere Wachende Alpträume, die einzelne bekannte Abschnitte nachbauen. Blizzard nennt beispielsweise die Höhle des Bösen aus Diablo 2. Noch kleinere Varianten können spontan in der offenen Welt auftauchen und euch dort etwa gegen alte Bosse oder bekannte Monstergruppen antreten lassen.

Deckard Cain darf natürlich nicht fehlen

Für den größten Nostalgiefaktor sorgt natürlich euer Lieblingshoradrim, Deckard Cain: Seine verlorene Seele taucht in der neuen saisonalen Questreihe auf und warnt euch vor drei dunklen Wanderern. Um deren Seelen zu erlösen, müsst ihr euch durch ihre Erinnerungen kämpfen und dort erneut Diablo, Baal und Mephisto bezwingen.

Also keine Angst, Cain ist damit nicht einfach plötzlich wieder quicklebendig. Sein Auftauchen hängt direkt mit dem Thema der Saison zusammen, in der Tote und verlorene Seelen aus Sanktuarios Vergangenheit zurückkehren. Für Blizzard ist das natürlich die perfekte Ausrede, zum Jubiläum noch einmal tief in der Figurenkiste zu wühlen.

Die Saison des Höllenerbes startet am 15. September 2026. Wer also schon immer wissen wollte, wie sich der Abstieg durch Diablo 1 mit dem Kampfsystem von Diablo 4 anfühlt, kann schon in Kürze loslegen.


Kommentare(2)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.