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Ich bin immer noch verblüfft, dass Diablo 4 eins der praktischsten Features der Serie standhaft ignoriert

Diablo 4 verweigert uns bis heute das klassische Karten-Overlay der Vorgänger. Die kleine Minimap gerät für Peter dagegen oft zum Hindernis.

Das Auge spielt mit: Peter wünscht sich, dass Diablo 4 ein praktisches Features aus vorherigen Serienteilen zurückbringt: die Automap. Das Auge spielt mit: Peter wünscht sich, dass Diablo 4 ein praktisches Features aus vorherigen Serienteilen zurückbringt: die Automap.

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Es ist 2026. Frohes neues Jahr übrigens!

2026 also. Ich sitze vor einem hochauflösenden Monitor, lasse mich von Raytracing verzaubern und genieße Welten, die so detailliert sind, dass ich fast den Schlamm unter den Stiefeln der Waldläufer riechen kann.

Doch in Diablo 4 verblasst all das. Die stimmig gestalteten Dungeons und feinen Lichteffekte, die mich im Juni 2023 bei Release beeindruckten, nehme ich kaum noch wahr.

Denn während ich meinen neuen Paladin auf der Suche nach schicken Endgame-Items die Season-Leiter hochschiebe starre ich eigentlich nur noch auf einen kleinen, kreisrunden Fleck am oberen rechten Bildschirmrand. Ein winziges Fenster, das mir sagt, wo es langgeht, während die eigentliche Action in der Mitte des Bildschirms zur Nebensache verkommt.

Video starten 4:11 Diablo 4: Belial ist zurück, aber unser Paladin macht mit ihm kurzen Prozess

Dabei ist dieser verschobene Fokus eigentlich komplett unnötig, denn die Minimap von Diablo habe ich in den Vorgängern nach einer Weile gar nicht mehr benutzt. Denn es gab bis zum dritten Teil ein viel praktischeres Feature, das sie komplett unnötig machte - und genau das muss Blizzard endlich auch in Diablo 4 zurückbringen!

Die Automap: Eine vergessene Tradition

Ich spreche von der Entscheidung Blizzards, das klassische, transparente Karten-Overlay aus Diablo 4 zu verbannen. Wer die ersten beiden Teile oder Konkurrenten wie Path of Exile gespielt hat, weiß, was ich meine: Ein kurzer Druck auf die Tabulatortaste und eine schematische Karte legt sich wie ein Schleier über das Geschehen - Automap genannt.

Bei Diablo 2: Resurrected brachte Entwickler Vicarious Visions das alte Map Overlay zurück. (Screenshot: WoWHead) Bei Diablo 2: Resurrected brachte Entwickler Vicarious Visions das alte Map Overlay zurück. (Screenshot: WoWHead)

Dank fein justierbarer Transparenzeinstellungen kann ich kämpfen, looten und navigieren, ohne den Blick jemals vom eigenen Helden abwenden zu müssen. Die Map zeigt mir dabei nicht nur die unmittelbare Umgebung an (sobald ich den Nebel des Krieges aufgedeckt habe), sondern geht noch ein gutes Stück weiter, sodass ich etwa in Diablo 2 schnell erkenne, ob irgendwo noch ein noch nicht erforschter Korridor mit Gegnern auf mich wartet.

In Diablo 3 und 4 fehlt dieses Komfort-Feature, das seit dem allerersten Teil fester Bestandteil der Action-Rollenspiele war.

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