»Stay a while and listen.«
Deckard Cains berühmte Worte in Diablo werden bald schon wieder aus den Lautsprechern von Millionen Spielern klingen, denn Blizzard bringt den alten Horadrim-Gelehrten für Season 15 von Diablo 4 zurück. Zusammen mit alten Bosskämpfen der Serienhistorie gegen Baal, Mephisto und - ja, wirklich - Diablo soll diese nicht nur Nostalgie verbreiten, sie läutet auch offiziell das frühe Aus von Diablo 4 ein.
Nach einem Amazonen-DLC, der die bekannte Klasse ohne viel Drumherum für vermutlich rund 20 Euro ins Spiel bringt, wirft sich das Blizzard-Entwicklerteam komplett auf Diablo 5.
Damit ist das große Live-Service-Experiment mit Open (Shared) World von Diablo 4 nach nur dreieinhalb Jahren schon wieder beendet, der Release des nächsten Teils 2029 würde aus Diablo 5 das am schnellsten entwickelte Spiel der Reihe seit Diablo 1+2 machen.
Diablo 5 soll düsterer werden, mehr wie Diablo 2 - und es bringt Bösewicht Diablo zurück, endlich. Klingt super, oder? Ja, aber es gibt da einige Aspekte dieser Ankündigung, die sich für mich falsch anfühlen. Welche? Das erzähle ich euch in dieser Kolumne: »Stay a while and listen.«
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Diablo 5 wurde enthüllt und stimmt mit einem Teaser auf die Zeit nach der Apokalypse ein
Diablo 5 geht den Weg von The Elder Scrolls 6
Die Ankündigung von Diablo 5 erinnert mich frappierend an den legendären ersten Teaser zu The Elder Scrolls 6 im Jahr 2018. Damals zeigte Bethesda ein schlichtes Logo für ein Spiel, das noch viele Jahre entfernt war - selbst acht Jahre später haben wir noch immer keinen Screenshot und kein Gameplay des Skyrim-Nachfolgers gesehen.
Die Absicht dahinter war klar: Beruhigung der Fans und Ablenkung von aktuellen Turbulenzen. Sprung in den Juli 2026: Bethesda merkt nach weitreichenden Kündigungen bei Microsoft an, dass man ja übrigens an Fallout 5 und zwei Remastern der Rollenspiel-Serie arbeitet. Auch hier wieder: kein Gameplay. Nicht mal für einen Trailer hat es diesmal gereicht, der Blog-Eintrag liest sich mehr wie eine Absichtserklärung.
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