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Seite 2: Die Chroniken von Narnia - Das haben wir alles nur geklaut

CGI-Haustiere

Bei allen inhaltlichen Unterschieden zu Jacksons Ring-Epos findet man in Chroniken von Narnia zumindest optisch viele Parallelen. Kein Wunder, immerhin zeichnen sich die Weta-Studios und der vierfache Oscar-Preisträger Richard Taylor für die Monster und Effekte verantwortlich.

Zu anfangs noch überfordert von seiner Aufgabe: Peter (William Moseley, Mitte). Zu anfangs noch überfordert von seiner Aufgabe: Peter (William Moseley, Mitte).

Taylor hatte bereits für Herr der Ringe den Orks Leben eingehaucht. Und was das Effekt-Team auf die Leinwand gezaubert hat, kann sich fast mit Jacksons Filmen messen. Besonders die komplett Computer-animierten Tiere wie Aslan oder das Biber-Ehepaar, das den vier Pavensie-Kindern Unterschlupf gewährt, agieren verblüffend lebensecht und können sich locker mit Gollum messen. Dagegen wirken die im Studio aufgebauten Sets (etwa Jadis' Eispalast) oft künstlich und aufgesetzt.

Anders die epische Schlacht zum Schluss des Films, die in einem Tal inmitten gigantischer Berge stattfindet. Neuseeland bietet auch nach drei Herr der Ringe-Filmen offenbar immer noch nie gesehene Landschaften.

Eiskalte Teufelin

Nach seiner Wiederauferstehung kämpft Aslan gegen die Weiße Hexe. Nach seiner Wiederauferstehung kämpft Aslan gegen die Weiße Hexe.

Der Stab, allen voran Tilda Swinton (Constantine, The Beach), leistet hervorragende Arbeit. Die Golden-Globe-nominierte Schottin verkörpert die Weiße Hexe erschreckend kalt (!) und berechnend - nicht nur Kinder dürften im Kino einen Heidenrespekt vor ihr haben. Auch Anna Poppewell, William Moseley, Skandar Keynes und Georgie Henley, die die vier Helden spielen, merkt man ihre fehlende Leinwand-Erfahrung nicht an.

Große Stars oder allseits bekannte Gesichter suchen Sie in Chroniken von Narnia vergebens (gut, Jedi-Meister Liam Neeson spricht den Löwen Aslan), aber das ist auch nicht nötig. Sie werden alle Mühe haben, die bildgewaltigen Landschaften und unterschiedlichsten Figuren (Achtung WoW-Fans: es gibt sogar Tauren!) zu erfassen.

Gemetzel für Kinder

Für alle besorgten Eltern: Die Chroniken von Narnia kommt deutlich kinderfreundlicher daher als Herr der Ringe. Auch wenn es in der finalen Schlacht bisweilen sehr gewalttätig zugeht, fließt kein tropfen Blut, Schwerter trennen keine Gliedmaßen ab. Und selbst Jadis' Palast oder das Lager der fiesen Orks und Tauren sind lange nicht so düster inszeniert wie Saurons Mordor. Fazit: Disneys Fantasy-Epos findet die richtige Mischung aus Action, abenteuerlicher Romantik und grandiosen Effekten, um junge wie alte Zuschauer zwei Stunden lang bestens zu unterhalten. Deshalb vergeben wir für den Streifen vier von fünf Weihnachtssternen.

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