50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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Ein dämlich grinsender Fisch infiltriert seit 34 Jahren heimlich eure Videospiele - das steckt dahinter

Ein hässlicher Fisch aus den 90ern taucht seit 34 Jahren in über 50 Spielen auf – und wurde so zum kultigsten Easter Egg der Gaming-Geschichte.

Der Dopefish ist unter anderem in jedem Doom zu finden – nur im düsteren Doom 3 fehlte er. Der Dopefish ist unter anderem in jedem Doom zu finden – nur im düsteren Doom 3 fehlte er.

Es gibt wenige Charaktere in der Videospielgeschichte, die mit so wenig Aufwand eine so große Wirkung erzielt haben wie der Dopefish. Was als einfacher Gegner in einem Jump’n’Run-Spiel der Doom-Erfinder begann, wurde zu einem der hartnäckigsten und langlebigsten Easter Eggs der gesamten Gaming-Industrie.

So entstand der dämliche Dopefish

Der Dopefish erblickte 1991 das Licht der Welt als Teil von Commander Keen 4: Secret of the Oracle. Tom Hall, einer der Mitgründer von id Software, skizzierte den Charakter in einer schnellen Zeichnung Ende 1990.

Die Beschreibung des Dopefish im Spiel lautete: »Die zweitdümmste Kreatur des Universums, dessen Denkweise sich auf »schwimmen, schwimmen, hungrig, schwimmen, schwimmen, hungrig« beschränkt.« – eine kleine Anspielung auf Douglas Adams’ »Per Anhalter durch die Galaxis«, in dem der gefräßige Plapperkäfer von Traal als dümmste Kreatur des Universums gilt.

Der große grüne Fisch mit den markanten Hasenzähnen und kleinen Flossen war eigentlich nur einer von 24 Charakterentwürfen, die Tom Hall für Commander Keen 4 erstellt hatte. Im Spiel selbst taucht der Dopefish lediglich im Level »Well of Wishes« auf, wo er langsam durch das Wasser schwimmt, alles frisst, was ihm zu nahe kommt und anschließend mit einem charakteristischen Rülpser zur Kamera blickt:

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Der Beginn einer Ära

Der entscheidende Moment kam, als Entwickler id Software verließen und zu anderen Unternehmen wechselten. Sie nahmen ihre Erinnerungen an den Dopefish mit und versteckten ihn als Easter Egg in ihren neuen Projekten. So begann die beispiellose Verbreitung des Charakters durch die gesamte Gaming-Industrie.

Die Liste der Spiele, in denen der Dopefish aufgetaucht ist, liest sich wie ein Who's Who der Gaming-Geschichte. Von id-Software-Titeln wie Quake und Doom über Duke Nukem 3D bis hin zu völlig unabhängigen Produktionen wie Max Payne, Deus Ex: Human Revolution, Hitman 2 und Alan Wake – der Dopefish infiltriert seit inzwischen 34 Jahren immer wieder eure Spiele.

Was den Dopefish so besonders macht, ist seine Wandlungsfähigkeit. Er erscheint mal als Sprite, mal als 3D-Modell, mal nur als Graffiti oder versteckte Referenz in einem Dialog:

Heute ist der dämlich grinsende Dopefish ein Symbol für die längst vergangene Zeit, in der Spiele noch von kleinen Teams entwickelt wurden, die sich gegenseitig kannten und respektierten. Inzwischen ist er in mindestens 58 verschiedenen Spielen entdeckt worden – und solange neue Spiele entwickelt werden, wird garantiert immer wieder jemand den Dopefish hineinschmuggeln.

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