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Seite 2: District 9 - Filmkritik der Peter-Jackson-Produktion

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Der Stil

Wikus van der Werde (Sharlto Copley) soll im District 9 aufräumen. Wikus van der Werde (Sharlto Copley) soll im District 9 aufräumen.

Bereits in den ersten Minuten des Films wird klar, dass Sie es bei District 9 nicht mit einem konventionellen Science-Fiction-Film zu tun haben. Stattdessen erzeugt Neill Blomkamp durch (glücklicherweise nicht allzu) wackelige Kamerabilder, den rauen, teils unsauberen Schnitt sowie eingestreute Interview- und Nachrichten-Schnipsel einen dokumentarischen und dadurch verblüffend realistisch wirkenden Grundton. Viele Szenen, die die katastrophale Situation der Aliens und deren Verwahrlosung im Distrikt 9 zeigen, erinnern an tatsächliche Ereignisse in Dritte-Welt-Ländern und erzeugen dadurch eine besondere Intensität. Vor allem den professionellen Spezialeffekten ist es zu verdanken, dass Blomkamps Illusion funktioniert. Wenn man das Alien-Mutterschiff in flimmernden TV-Nachrichten oder wackeligen Amateuraufnahmen über Johannesburg schweben sieht, glaubt man kaum noch, »nur« einen Film zu sehen.

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Zeigen Gefühle: die Aliens. Zeigen Gefühle: die Aliens.

Neben der technisch hochkarätigen Umsetzung ist es auch Blomkamps Schauspielerriege ganz ohne berühmte Hollywood-Stars zu verdanken, dass das Szenario und die Atmosphäre in District 9 derart stimmig ausfallen. Vor allem Sharlto Copley, der seinen Wikus van der Merve als leicht nervösen, bemüht professionell auftretenden MNU-Agenten verkörpert, verblüfft durch sein intensives Spiel und sorgt für ein zusätzliches Maß an Glaubwürdigkeit im gesamten Film. Vorbildlich auch, wie viel Emotionen die Außerirdischen trotz Silikon-Outfit und Gummitentakeln vermitteln. Als ein Alien-Papa seinen Sohn verzweifelt vor den Gewehrläufen der MNU-Agenten zu schützen versucht, schnürte uns das regelrecht den Magen zu.

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