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D&D-Bücherwürmer verschlingen seit 37 Jahren die Abenteuer des Dunkelelfen Drizzt, doch jetzt könnte seine Geschichte enden

Der Fantasy-Autor R.A. Salvatore möchte sich bald zur Ruhe setzen und freut sich darauf, in Zukunft D&D mit seinen Enkeln zu spielen.

Die Abenteuer des Drow Drizzt DoUrden könnten der Vergangenheit angehören. Bildquelle: Wizards of the Coast Die Abenteuer des Drow Drizzt Do'Urden könnten der Vergangenheit angehören. Bildquelle: Wizards of the Coast

Dungeons & Dragons ist vor allem bekannt für die unzähligen Tabletop-Rollenspiele, in denen Spielerinnen und Spieler mit ihren eigenen Charakteren in fantastische Welten eintauchen. Doch die Kampagnen sind auch voll mit »vorgeschriebenen« NPCs, die ihre Tiefe sogar in eigenen Buchreihen entfalten.

Der Drow Drizzt Do'Urden ist einer dieser Charaktere: Er ist Teil der Forgotten-Realms-Kampagne, wurde aber ursprünglich 1988 von R. A. Salvatore für die Icewind-Dale-Trilogie erschaffen. Seitdem sind 39 Haupttitel und etliche Kurzgeschichten um den Dunkelelfen erschienen. Doch damit ist jetzt vermutlich Schluss.

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»Ich weiß nicht, ob ich jemals zu Drizzt zurückkehre«

Schon in seinem nächsten Buch, The Finest Edge of Twilight, verlegt R. A. Salvatore den Fokus auf Drizzts Tochter Briennelle Zaharina Do'Urden alias Breezy. Gegenüber Polygon bestätigt der Autor, dass er danach erst einmal nicht vorhat, ein weiteres Buch über Drizzt zu schreiben.

Ich sage nicht, dass ich zu Drizzt zurückkehre. Ich weiß nicht, ob ich das jemals tun werde. Ich weiß nicht, ob ich das jemals brauchen werde. Ich gehe davon aus, dass ich die Bücher, die ich unter Vertrag habe, fertigstelle. Und wenn mich dann wieder der Drang packt, überlege ich, was ich schreiben möchte und warum ich es schreiben möchte und dann schreibe ich.

Nachdem er alle laufenden Projekte abgeschlossen hat, möchte der 66-Jährige sich endlich in den wohlverdienten Ruhestand begeben und die gewonnene Zeit mit seiner Familie verbringen. Aber auch dann spielt D&D für ihn noch eine große Rolle.

Seine Söhne spielen und leiten selbst Kampagnen für die Familie, und auch die insgesamt acht Enkel werden langsam an das Hobby herangeführt. Kürzlich habe er mit seinem fünfjährigen Enkel dessen erstes Tabletop-Rollenspiel gespielt.

Dieser wohlverdiente Lebensabend sei dem Autor auch gegönnt. Salvatore hat über die Jahre eine Menge Stoff aus Drizzt’ Leben zu Papier gebracht. Die Romane erzählen die Geschichte eines Dunkelelfen, der sich von der grausamen Gesellschaft seiner Herkunft abwendet und einen eigenen moralischen Weg sucht. Dabei werden immer wieder gesellschaftliche Themen wie Rassismus und Vorurteile angeschnitten.

Die Figur selbst kam vor über 37 Jahren aus einer Laune zustande. Damals arbeitete Salvatore an der Icewind-Dale-Reihe und suchte nach einem Begleiter für den Charakter Wulfgar. Sein Verlag bat ihn per Telefon, eine der Rollen zu ändern, und so entschied er sich aus dem Stegreif für einen Drow mit dem Namen Drizzt Do’Urden.

Inspirieren ließ sich Salvatore anschließend von klassischer Literatur und den Werken von J.R.R. Tolkien. Drizzt sollte eine Mischung aus Daryth aus Darkwalker on Moonshae und Aragorn aus Der Herr der Ringe sein – ein missverstandener Held.

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