Machen wir kurz eine Checkliste, was mir bei einem Brettspiel wichtig ist:
- Es sollte auf dem Tisch so gut aussehen, dass es alle sofort spielen wollen.
- Es sollte mit jeder Spielerzahl gleich viel Spaß machen.
- Es sollte möglichst kurze Züge mit einer hohen Spielerinteraktion kombinieren.
- Es sollte möglichst schnell zu lernen sein, aber trotzdem so viel Spieltiefe bieten, dass jede Partie eine andere Geschichte erzählt.
Und jetzt könnt ihr euch vermutlich denken, warum ich euch unbedingt von Andromeda’s Edge erzählen muss. Das SciFi-Epos des »Dwellings of Eldervale«-Schöpfers Luke Laurie hat in Rekordzeit die Bestenlisten der weltweit wichtigsten Brettspiel-Website Boardgamegeek.com geentert und wird von vielen Kritikern als eine der besten Neuerscheinungen der letzten Jahre gefeiert.
Auch bei mir kommt es gerade so regelmäßig auf den Tisch wie kein anderes Brettspiel. Weil es einfach in jeder Konstellation verlässlich funktioniert. Weil es sich mir anpasst, statt umgekehrt. Und weil mich der größte Kritikpunkt an Andromeda’s Edge deutlich weniger stört als die meisten anderen.
Worum geht’s?
In Andromeda’s Edge besiedelt ihr mit einer von zwölf Fraktionen in einer fernen Zukunft einen ebenso unerforschten wie gefährlichen Weltraumsektor. Dazu sammelt ihr Ressourcen, erweitert sukzessive eure Raumstation, errichtet monumentale Bauten und bekämpft fiese Aliens.
Dabei konkurriert ihr mit euren Mitspielern in den Feldern Wissenschaft, Industrie, Wirtschaft, Kultur und Militär. Wer hier auf den entsprechenden Leisten Fortschritte erzielt, schaltet mächtige Boni frei.
Das Spielbrett setzt sich aus zufällig gezogenen Planeten und Außenposten zusammen, in die ihr pro Zug genau ein Raumschiff schickt, um eine Aktion auszulösen. Befindet ihr euch am Ende des Zuges im gleichen Sektor wie Raumschiffe anderer Spieler oder in Reichweite von Aliens, kommt es zum Kampf, der mit Würfeln ausgetragen wird.
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Andromeda's Edge: Der Trailer zeigt euch das SciFi-Brettspiel im Detail
Das Kampf- und Spielgeschehen beeinflusst ihr außerdem mit 80 unterschiedlichen Taktikkarten, die ihr situativ ausspielt, um euch bestimmte Vorteile zu verschaffen oder der Konkurrenz ein Bein zu stellen. Aller paar Runden zieht ihr außerdem eine Eventkarte, die euch nicht nur mit Punkten für eure Fortschritte in genau einem Bereich belohnt, sondern auch Zufallsereignisse auslösen und neue Aliens aufs Spielbrett befördert.
Alles, was ihr in Andromeda’s Edge macht, ist letzten Endes genre-typisch darauf ausgerichtet, so viele Siegpunkte wie möglich zu sammeln. Denn wer am Ende die meisten davon gehamstert hat, gewinnt nicht nur die Vorherrschaft über Andromeda, sondern auch die Partie.
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