Fazit der Redaktion
Phil Elsner
@trusty-roots.bsky.social
Ich muss meinen Hut davor ziehen, wie id Software erneut den Spagat zwischen Modernisierung und Tradition bei einer Shooter-Reihe hinbekommt, deren Vermächtnis vielen Fans heilig ist und die ein ganzes Genre geprägt hat.
Neue Ideen wie dieser – mit Verlaub – einfach nur saucoole Säge-Schild fügen sich erstaunlich reibungslos in das schnörkellose Geballer ein, das ich von jedem neuen Doom erwarte. Dabei gehen die Macher nie so weit, dass die alte Rezeptur zu stark verwässert wird. Stattdessen fühlt sie sich immer wieder frisch und spannend an.
Dass Doom: The Dark Ages im Jahr 2025 überhaupt in dieser Form erscheint, grenzt an ein Wunder. Ein teuer produzierter und auf Hochglanz polierter Singleplayer-Shooter ohne Lootboxen, Events oder anderen Service-Krempel von einem AAA-Studio mit beispiellosem Know-how – so etwas dürfte nach allen aktuellen Metriken eigentlich gar nicht mehr existieren.
Ich liebe die Tatsache, dass diese Reihe und ihre Macher nach 32 Jahren noch immer dem Zeitgeist trotzen. Und dass sie mir nach wie vor eine Art von großartig-übertriebener Action servieren, die ich in dieser Form einfach nirgendwo anders finde.
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