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Mit The Dark Ages geht Doom nicht nur ins Mittelalter, sondern bringt den Shooter auch in 6 Punkten voran

Doom ändert sich 2025 fundamental, bleibt aber zugleich alldem treu, was Fans von der Reihe erwarten.

Video starten 8:37 Doom: The Dark Ages ist so Metal wie nie!

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Doom: The Dark Ages wird anders – so viel war nach der neuesten Ausgabe der Xbox Developer Direct sofort klar.

Die Entwickler von id Software, die seit dem ersten Doom von 1993 an der legendären Reihe arbeiten, brachten für die Show neue Szenen mit und enthüllten auch gleich den Release-Termin: Am 15. Mai 2025 ist es endlich soweit.

Jetzt aber bevor wir ins Detail gehen, erstmal das Gameplay:

Video starten 1:07 Doom: The Dark Ages wird ein spielbares Death-Metal-Album und verrät endlich auch den Release

Und damit auch gleich eine Entwarnung: Doom: The Dark Ages ist und bleibt der Serientradition treu und präsentiert sich als spielbares Death-Metal-Albumcover – genau so krass, kompromisslos und düster, wie es Fans erwarten würden.

Was hat es dann mit diesen sechs wichtigen Änderungen genau auf sich? Gut, dass ihr fragt!

Die 6 wichtige Neuerungen erklärt

1. Tempo

Doom: The Dark Ages wird die Spielgeschwindigkeit im Vergleich mit den Vorgängern massiv verändern. »Wenn ihr in Doom Eternal ein Kampfjet wart, seid ihr jetzt ein Kampfpanzer«, so die Entwickler. Die Kämpfe sind also weniger akrobatisch und stattdessen stärker geerdet. Das klassische Strafing zum Ausweichen von Geschossen rückt wieder in den Fokus, dazu kommen neue Mechaniken wie Blocks und Paraden.

2. Schild

Im Zentrum dieser neuen Philosophie steht der neue Kreissäge-Schild des Slayers. Er dient zum Blocken, Parieren, als Wurfgeschoss und kann sogar per Dash blitzschnell die Lücke zu Gegnern schließen. Mit dem richtigen Timing lassen sich feindliche Projektile zurückschleudern oder Nahkampfattacken auskontern.

Die Kombination aus Schild und Schusswaffe soll für maximale Flexibilität im Kampf sorgen. Die Kombination aus Schild und Schusswaffe soll für maximale Flexibilität im Kampf sorgen.

3. Nahkampf

Hand in Hand mit dem Schild gehen neue Nahkampfmanöver des Slayers, der jetzt mit Fäusten, einem Streitkolben oder einem riesigen Morgenstern zuhauen und sogar mächtige Kombos entfesseln kann. Dieses dynamische System ersetzt auch die statischen Glory Kills aus den Vorgängern: Statt vorgefertigte Animationen abzuspielen, sind die Finisher physikbasiert und entreißen Spielern nicht mehr die Kontrolle.

4. Erkundung

Zwischen gewohnt lineare Level werden regelmäßig größere Areale eingestreut, die frei nach Herzenslust erkundet werden können. Am Rande eines großen Schlachtfelds soll der Slayer zum Beispiel geheime Höhlen und versteckte Dungeons betreten können, in denen wertvolle Ressourcen warten. Nein, das neue Doom wird kein Open-World-Spiel, aber bietet erstmals optionalen Raum für größere Entdeckungstouren.

Dark Fantasy pur: Im neuen Doom ist weniger Sci-Fi angesagt, als in den Vorgängern. Dark Fantasy pur: Im neuen Doom ist weniger Sci-Fi angesagt, als in den Vorgängern.

5. Vehikel

Für noch mehr Abwechslung sollen Story-Passagen sorgen, in denen wir am Steuer eines riesigen Atlan-Mechs oder auf dem Rücken eines bewaffneten Drachens sitzen. Mit diesen Vehikeln inszeniert id Software erstmals in der Reihe gewaltige Luftschlachten oder Kämpfe gegen Dämonen, die mehrere Stockwerke hoch sind. Mit dem Drachen soll man sogar einige der größeren Sandbox-Gebiete in der Vertikalen erkunden können.

6. Storytelling

Statt wie in den Vorgängern einen großen Teil der Geschichte auf Texttafeln auszulagern, soll diesmal die gesamte Handlung von Doom: The Dark Ages aufwändig in Form von Dialogen und Zwischensequenzen erzählt werden. »Um die gesamte Story zu erleben, muss du nur das Spiel durchspielen und dich nicht durch haufenweise Codex-Seiten quälen«, so Game Director Hugo Martin. Handlung ist also keine Nebensache, sondern endlich vollwertiger Kernbestandteil des neuen Doom-Teils.

Doom bleibt Doom

Doom: The Dark Ages macht somit einiges anders. Was die neuen Gameplay-Szenen aber ebenfalls unmissverständlich klarmachen: Dieser Shooter ist und bleibt genauso brachial und kompromisslos, wie es Fans seit inzwischen 32 Jahren erwarten.

Mit der doppelläufigen Super Shotgun verarbeiten wir groteske Monster zu saftigem Pulled Pork, während wir mit dem Knopf zu den wummernden Gitarrenriffs nicken. Der Schwenk zum Nahkampf ersetzt das Ballern als Hauptbeschäftigung nicht, sondern ergänzt lediglich das Arsenal aus gewohnt dicken Knarren mit neuen Optionen.

Doom wird auch nicht defensiver. Sogar der Schild ist kein reines Verteidigungswerkzeug, sondern schafft Angriffsfläche für unsere Offensive – sei es, indem wir einen Gegner durch gelungene Paraden zum Straucheln bringen, oder indem wir es als Wurfgeschoss einem Feind aus der Distanz um die Ohren donnern.

Diesmal wird nicht nur zu Fuß gekämpft: Hier sitzt der Slayer im Cockpit eines mächtigen Kampf-Mechs! Diesmal wird nicht nur zu Fuß gekämpft: Hier sitzt der Slayer im Cockpit eines mächtigen Kampf-Mechs!

Mittelalter als perfekter Einstiegspunkt

Als Prequel ändert Doom: The Dark Ages auch die Tonalität ein wenig. Denn wir reisen diesmal in die Zeit vor Doom 2016 zurück und erleben die Vorgeschichte des Slayers während des Krieges zwischen der Argenta auf Sentinel Prime und den Armeen der Hölle, in dem auch die Maykr-Rasse kräftig mitmischt.

Im Gegensatz zu den Vorgängern erwartet uns dabei weniger Sci-Fi und mehr mittelalterlich angehauchte Fantasy. Statt durch Raumschiff-Korridore, metzeln wir uns zum Beispiel durch uralte Tempel, neblige Wälder und düstere Dungeons.

»Das macht es auch zum besten Einstiegspunkt der Reihe für Neulinge – man erlebt die Vorgeschichte dessen, was in den alten Spielen thematisiert wird, und braucht kein Vorwissen«, so Executive Producer Marty Stratton.

Wie erstaunlich komplex die Doom-Lore inzwischen ist und was bisher geschah, erfahrt ihr übrigens hier:

Video starten 10:06 Die überraschend komplexe Story von Doom & Doom Eternal in 10 Minuten erklärt

Multiplayer? Nein, danke!

Was man für Doom: The Dark Ages ebenfalls nicht braucht: Multiplayer-Reflexe. Denn id Software verzichtet diesmal ganz bewusst auf jegliche Online-Komponente wie PvP oder Koop zugunsten des Singleplayers. Marty Stratton dazu:

Wir machen nur die Kampagne. Wir haben das früh entschieden, damit wir uns voll darauf konzentrieren und sie so umfangreich wie möglich machen können. Nur so konnten wir coole Elemente wie den Drachen oder den Atlan-Mech endlich realisieren, was wir schon ewig tun wollten.

Für Doom-Anhänger dürfte spätestens bei diese Aussage klar sein: id knüpft mit The Dark Ages konsequent bei den traditionellen Stärken der Reihe an und wagt keine unnötigen Experimente.

Doom wirkt 2025 mehr denn je wie eine Bastion der Singleplayer-Shooter gegen das Trommelfeuer aus Seasons und Battle Passes.

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