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Dragon Age sollte eigentlich gar keine Drachen haben - der Name änderte alles

In Dragon Age 4 bekommt ihr es mit Drachen zu tun, doch eigentlich hätte es in dem Universum mal überhaupt keine geben sollen.

Dragon Age ohne Drachen? Unvorstellbar! Aber das war mal der Plan. Dragon Age ohne Drachen? Unvorstellbar! Aber das war mal der Plan.

In einem Spiel, das Dragon Age: Origins heißt, sollte man da nicht eigentlich mit mehr Drachen rechnen? Wir reden hier immerhin vom Zeitalter der Drachen. Aber tatsächlich gab es in dem allerersten Teil der Serie am Ende des Tages nur drei richtige Drachen, einer davon wird Erzdämon genannt und einer ist nur eine verwandelte Hexe.

Die Nachfolger haben da eine bessere Figur gemacht, zumindest in Inquisition gab es dann schon eine ganze Reihe an Drachen zu erblicken. Aber wie kommt es, dass ein Spiel namens Dragon Age so wenige Drachen auffährt? Dafür gibt es einen überraschenden Grund! Habt ihr Lust auf ein wenig Dragon-Age-Trivia?

Video starten 2:56 Dragon Age: The Veilguard verrät im neusten Trailer endlich das Release-Datum

Eine Welt ohne Drachen

In einem Interview mit The Game im Jahr 2021 sprachen einige ehemalige Bioware-Entwickler darüber, was es mit den Drachen in Dragon Age auf sich hat und wie der Name zustande kam. Tatsächlich sollte die Welt von Dragon Age ursprünglich eine ganze Ecke profaner ausfallen. Magie sollte immer seltener werden und Drachen aus einer vergangenen Ära stammen, die lange vorbei war.

Laut der Entwickler sei die Rückkehr der dunklen Brut auch deshalb so überraschend, da es einer Rückkehr absurder magischer Mächte gleichkam. Mit Drachen hatte das alles aber nach wie vor nichts zu tun. Drachen waren für die Welt überhaupt nicht vorgesehen.

Diese Entwickler wurden gefragt
Ian Stubbington

War während der Entwicklung von Dragon Age: Origins Lead Environmental Artist.

David Gaider

War seit Baldur's Gate 2 bei Bioware und während der Entwicklung von Origins als Lead Writer tätig. Seit 2016 ist er Creative Director bei Beamdog.

Jay Turner

War ebenfalls Writer für Dragon Age: Origins, inzwischen arbeitet Turner als Narrative Designer bei Obsidian.

Daniel Erickson

Erickson hatte während der Entwicklung von Origins bei Bioware die Position des Managing Editor inne, 2012 hat er das Unternehmen verlassen.

Dan Tudge

Während der Entwicklung von Origin war Tudge Creative Director, inzwischen hat er eine leitende Rolle bei Bethesda.

Der Name hat alles geändert

Warum also sein Spiel dann Dragon Age nennen, wenn es doch gar keine Drachen mehr gibt? Doch andersherum wird ein Schuh draus. Die Welt wurde an den Namen angepasst und nicht umgekehrt. Weit in die Entwicklung gab es anscheinend noch keinen finalen Titel. Die meiste Zeit über lief das Projekt unter dem Namen Chronicles - den aber wohl niemand im Team so richtig mochte.

Irgendwann hat einer der Coder von Bioware dann einen Zufallsgenerator erstellt und dort ein Haufen generischer Fantasy-Wörter reingepackt. Der Zufalls-generierte Titel Dragon Age wurde dann von der Belegschaft gewählt. Obwohl der Name eher generisch klang, schien er einen Nerv getroffen zu haben. Irgendwann konnte sich wohl niemand mehr einen anderen Namen für das Projekt vorstellen.

Später wurde daraus aber ein Problem, als die Entwickler feststellten, dass in ihrem Spiel namens Dragon Age noch immer keinerlei Drachen vorkommen.

Drachen sollten in »Chronicles« eigentlich ausgerottet sein, dann hat sich aber der Name geändert. Drachen sollten in »Chronicles« eigentlich ausgerottet sein, dann hat sich aber der Name geändert.

Die Geburt der Drachen

Ursprünglich gab es für das Problem eine recht simple Lösung. Lead Writer David Gaider implementierte ein Kalendersystem, das nach Zeitaltern sortiert war. So wurde die Geschichte der Welt in Abschnitte wie das Sturmzeitalter, das Schwarze Zeitalter oder das Glorreiche Zeitalter unterteilt. Das aktuelle Zeitalter sollte das der Drachen sein - das Dragon Age.

Das allein hätte die Verwirrung der Spielerschaft aber wohl nicht verhindert. Deshalb wurden dann doch noch im Nachhinein Drachen ins Spiel gebracht. Beispielsweise bekamen wir so die Drachengestalt von Flammeth oder den Drachen im Gebirge über dem Tempel der Heiligen Asche.

Die größte Änderung betraf allerdings den großen Gegenspieler. Da das Wort Dragon jetzt schon im Titel steckte, sollte auch die Hauptquest in irgendeiner Form einen Bezug zu Drachen bekommen. Deshalb hat sich das Team dafür entschieden, den Erzdämon zu einem zu machen.

Ursprünglich war dieser finale Boss ein gänzlich anderes Wesen. Der damalige Managing Editor Daniel Erickson spricht von einer riesigen, grotesken Anime-Kreatur, die eher an ein Lovecraft-Monster erinnert als an einen Drachen. Das wurde recht spät in der Entwicklung dann geändert.

Falls ihr euch also schon immer gefragt habt, wieso offensichtliche Drachen in Dragon Age Erzdämon genannt werden - das ist der Grund.

In Dragon Age: The Veilguard wird es im Übrigen auf jeden Fall Drachen geben. Hier haben wir schon im ersten Trailer eine Bestie gesehen, die ihre Flügel breit macht.

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