Um die Story von Dragon Age: The Veilguard zu verstehen, müsst ihr zwar die vorherigen Spiele der Reihe nicht kennen. Doch schon in Dragon Age 2 und Inquisition kam es immer wieder vor, dass Figuren aus den Vorgängern auftraten oder erwähnt wurden.
Falls ihr mit The Veilguard neu in die Serie einsteigt, oder eure Erinnerungen an die vorherigen Spiele schon verblasst sind und ihr euch fragt, wer eigentlich Hawke ist, liefern wir euch hier die Antwort. Außerdem geben wir euch unsere Einschätzung, ob der Charakter auch im nächsten Dragon Age auftauchen könnte.
Solltet ihr vor dem Release von The Veilguard eine generelle Auffrischung zur Geschichte und Welt von Dragon Age benötigen, können wir euch außerdem den Recap von Expertin Steffi empfehlen:
Wer ist Hawke?
Hawke ist der Nachname und Spitzname der Spielfigur aus Dragon Age 2. Ob es sich bei dem Charakter um eine Frau oder einen Mann handelt, könnt ihr bei der Charaktererstellung auswählen. Allerdings ist Hawke immer ein Mensch und seine Vorgeschichte ist anders als beim Hero of Ferelden größtenteils festgeschrieben.
Hawke wurde in einem kleinen Dorf geboren, der Vater war ein rebellischer Magier und die Mutter eine Adlige aus der Stadt Kirkwall. Während der fünften Verderbnis, gegen die ihr auch in Dragon Age: Origins kämpft, muss die Familie aus Ferelden in die Stadt Kirkwall flüchten. Dabei kommt auch Hawkes Bruder oder Schwester ums Leben.
Was ist eine Verderbnis?
Während einer Verderbnis wagen sich bösartige Kreaturen, die sogenannte Dunkle Brut, angeführt von einem Erzdämon an die Oberfläche und führen einen Krieg gegen alles Lebendige. In Dragon Age: Origins könnt ihr am Ende den Erzdämon besiegen und die Verderbnis so aufhalten.
Als mittelloser Flüchtling muss sich Hawke in Kirkwall erst einmal als Söldner verdingen. Das läuft zwar für den Charakter recht gut, doch ist sein Leben alles andere als einfach: Nicht nur wird seine Mutter von einem Serienmörder getötet, je nach euren Entscheidungen kann Hawke auch seine Schwester, beziehungsweise seinen Bruder verlieren.
Als die Spannungen zwischen in Kirkwall ansässigen Qunari-Flüchtlingen und anderen Bewohnern eskalieren, kann Hawke die Qunari zurückschlagen und wird als Held gefeiert. Einige Jahre später greift der Charakter außerdem in den Konflikt zwischen Templern und Magiern ein. Hawke muss sich für eine Seite entscheiden, doch am Ende beide wahnsinnig gewordenen Anführer besiegen.
Wer sind Templer und Magier?
Magier gelten in der Welt von Dragon Age als sehr gefährlich, da sie Dämonen anlocken können. Deshalb werden sie meist streng von den Templern überwacht. Die Unterdrückung durch die Templer gefällt natürlich längst nicht allen Magiern und sorgt immer wieder für Spannungen.
Am Ende flieht Hawke entweder mit den Magiern aus der Stadt oder wird zum neuen Anführer der Templer.
10:42
Zehn Minuten neues Gameplay aus Dragon Age: The Veilguard sehen schon viel besser aus
Wo ist Hawke jetzt?
In Dragon Age: Inquisition tritt Hawke erneut auf und hilft der Fraktion eurer Spielfigur, der Inquisition, bei ihrer Aufgabe. Je nachdem, wie ihr euch entscheidet, kann es sein, dass Hawke bei einer Mission zurückbleibt und einen Dämon aufhält, damit ihr fliehen könnt. In diesem Fall ist das Schicksal des Charakters höchstwahrscheinlich besiegelt.
Sollte sich Hawke allerdings nicht opfern, begibt er sich am Ende von Dragon Age: Inquisition nach Weisshaupt, um dort von den Geschehnissen zu berichten. Im Epilog einer Erweiterung wird außerdem davon berichtet, dass er später beim Wiederaufbau von Kirkwall half.
Kommt Hawke in The Veilguard vor?
Bioware hat bereits bestätigt, dass Hawke in Dragon Age: The Veilguard nicht auftreten soll. Zumindest werdet ihr dem Charakter nicht persönlich begegnen. Das schließt aber natürlich nicht aus, dass Hawke zumindest Erwähnung findet. Immerhin sollen eure Entscheidungen aus Dragon Age: Inquisition im Nachfolger eine Rolle spielen, weshalb das Schicksal Hawkes auch ziemlich wichtig sein könnte.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.