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Seite 2: Dragon Quest Heroes: Der Weltenbaum und der Tyrann aus der Tiefe im Test - Massenmord in Knuddelgrafik

Das Chaos im Griff

Das Kämpfen mit Lucian, Rita & Co. ist angesichts des entfesselten Bildschirmchaos erfreulich unkompliziert - wenigstens, wenn wir die einfache Steuerungsvariante wählen. Dann hämmern wir nämlich nur auf zwei Tasten, um gewöhnliche Waffenangriffe bzw. situationsabhängige Kombos auszulösen. Das wird mit der Zeit fast schon ein bisschen zu einfach. Wer selbst über Kombo-Angriffe bestimmen will, nutzt die Profi-Steuerung, bei der jede Kombo ihre eigene Tastenkombination hat. Trotz der ordentlich gelungenen Steuerung mit Maus und Tastatur empfehlen wir hierfür allerdings ein ordentliches Gamepad.

Protagonist Lucian setzt hier gerade voll konzentriert (und daher rosa leuchtend) zum vernichtenden Todesstoß an. Protagonist Lucian setzt hier gerade voll konzentriert (und daher rosa leuchtend) zum vernichtenden Todesstoß an.

Beide Varianten erlauben jedoch volle Kontrolle über die Spezialattacken der Helden, die allesamt eine Magiepunkte-Leiste leeren: Ein Druck auf Schultertaste und Actionbutton entfesselt je nach Figur gewaltige Tornados, gleißende Blitz-Feuerwerke oder einen mächtigen Meteoriteneinschlag. Hinzu kommen Springen, Blocken, Rollen und Kämpferwechsel - fertig ist das leicht handzuhabende Controller-Layout, mit dem 20, 30 oder mehr Stunden die Monster im Zaum und die Helden am Leben gehalten werden sollen.

Fast zumindest, denn zwei Besonderheiten der Schlachten von Dragon Quest Heroes retten nicht selten Mann und Mission: Zum einen sind da Monstermedaillen, die von manchen Gegnern hinterlassen und vom Helden eingesammelt werden. Durch Aktivierung der Medaillen lassen sich unterschiedlich starke und widerstandsfähige Monster herbeirufen, die mitkämpfen und dabei auf ihrer Position bleiben.

In der Kneipe wird die Vierer-Kampfgruppe für den nächsten Einsatz zusammengestellt. In der Kneipe wird die Vierer-Kampfgruppe für den nächsten Einsatz zusammengestellt.

Hierdurch können Fronten kurzfristig gesichert und Wege der Feinde blockiert werden, während das Helden-Quartett (das sich leider nicht aufspalten lässt) an anderer Stelle streitet. Zum anderen sammeln die Kämpfer durch ihre Aktionen Konzentrationsenergie, die bei voller Leiste kurze Zeit für Unverwundbarkeit und wuchtigere Angriffe sorgt oder sich in einem ebenso effekt- wie machtvollen Todesstoß entlädt.

Reich an Rollenspiel

Zwischen den Missionen halten sich die Helden und diverse NPC an Bord einer fliegenden Festung auf, mit der via Weltkarte die nächsten Ziele angeflogen werden. Zwischen den Missionen erledigen wir jedoch den typischen Rollenspiel-Kleinkram: Mit genug Erfahrungspunkten schalten wir neue Skills frei und verbessern Attribute. Frisch eingetroffene Waffen und Rüstungen werden inspiziert, erworben und ausgestattet, erkämpfte Mini-Medaillen in Zubehör-Rezepte umgetauscht, die wiederum am Alchemisten-Kessel ausprobiert werden - entsprechende Ingredienzien und nötiges Kleingeld vorausgesetzt.

Wer sich für die nächste Story-Mission nicht fit genug fühlt, darf auch ein paar Aufträge abarbeiten oder Dungeons erkunden, die über gefundene Karten freigeschaltet werden. Ohne ein bisschen Grinding hier und da kommen wir nicht aus. Allerdings wärmen all diese Nebenmissionen nur bereits bestandene Inhalte auf - frische Gegner, Gegenden und Bosskämpfe erleben wir nur, wenn wir der geradlinigen Fantasy-Story folgen, die in zahlreichen Filmsequenzen erzählt wird. Nett: Die Sprachausgabe können wir auch von der englischen Synchronisierung auf das japanische Original umschalten.

In den Städten finden sich Camps, in denen wir unsere Vorräte auffüllen und neue Ausrüstung kaufen. In den Städten finden sich Camps, in denen wir unsere Vorräte auffüllen und neue Ausrüstung kaufen.

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