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Einer der besten Cyberpunk-Actionfilme floppte massiv - 13 Jahre später bekommt Dredd endlich die Aufmerksamkeit, die er verdient

In Dredd von 2012 liefern sich zwei Stars aus The Boys und Game of Thrones einen tödlichen Showdown. Der brachiale Actionfilm ging an Kinokassen allerdings baden.

Judge Dredd (Karl Urban) ist Richter, Geschworener und Henker in einer Person. Und in der dystopischen Zukunft von Mega-City One greift das Gesetz erbarmungslos durch. Bildquelle: Lionsgate Judge Dredd (Karl Urban) ist Richter, Geschworener und Henker in einer Person. Und in der dystopischen Zukunft von Mega-City One greift das Gesetz erbarmungslos durch. Bildquelle: Lionsgate

Es ist wirklich eine Schande. Vor 13 Jahren startete eine der besten Comicverfilmungen im Kino, doch so richtig mitbekommen hat das nahezu niemand. Bei einem Budget von 50 Millionen US-Dollar konnte Dredd gerade mal 41 Millionen einspielen. Ein Kino-Flop, wie er im Buche steht. 

Dabei hat Regisseur Pete Travis einen brachialen Actionfilm im Cyberpunk-Setting geschaffen, von dem Sci-Fi-Fans heute noch schwärmen. Und das aus gutem Grund: Dredd ist extrem atmosphärisch, kompromisslos inszeniert und kommt mit knüppelharten Schießereien und Prügeleien daher. 

Was für ein Film ist Dredd überhaupt?

95 Minuten lang kämpft sich Judge Dredd (Karl Urban aus The Boys) gemeinsam mit seinem Protege Anderson (Olivia Thirlby) durch das ausladende Riesen-Hochhaus Peach-Trees, um der Gangster-Chefin Ma-Ma (Lena Headey) den Garaus zu machen. 

Dabei ist Dredd mal so atmosphärisch wie Blade Runner und so brutal wie Das Ding aus einer anderen Welt, während die Story einem simplen Konzept à la The Raid folgt. Einen konkreten Eindruck davon bekommt ihr im offiziellen Trailer:

Video starten 1:48 Dredd - Deutscher Kinotrailer zur Comic-Verfilmung

Späte Liebe für Judge Dredd

Doch warum ist Dredd gefloppt? Die Kritiken zu dem Cyberpunk-Film reichen von gut bis sehr gut und im Heimkino hat sich Dredd mittlerweile zu einem echten Kult-Tipp entwickelt. Wenn ihr Hauptdarsteller Karl Urban (The Boys) fragt, hat das verantwortliche Filmstudio Lionsgate das Projekt schlichtweg schlecht vermarktet (via CinemaBlend):

Dredd war ein Misserfolg des Marketings. Ich habe die Prognosen zum Film schon Wochen vor dem Kinostart gesehen und das grundlegende Problem war, dass niemand wusste, dass er überhaupt kommt. Als [Dredd] dann auf DVD herauskam und alleine in Nordamerika in der ersten Woche 750.000 Exemplare über die Ladentheke gingen, war klar, dass das Publikum ihn endlich entdeckt hatte.

13 Jahre nach dem Kinostart scheinen sich nun abermals neue Zuschauer für Dredd zu begeistern. Laut den Daten von FlixPatrol steht das Action-Spektakel im Februar 2025 auf Platz 8 der meistgestreamten Filme beim US-Streamingdienst von HBO. Ein kleiner, aber redlich verdienter Erfolg.

Wo lässt sich Dredd streamen? In Deutschland könnt ihr Dredd aktuell im Abo des Prime-Video-Channels Adrenalin streamen. Ansonsten steht der Film basierend auf dem Drehbuch von Alex Garland, John Wagner und Carlos Ezquerra bei Prime Video, Apple TV, Magenta TV und Prime Video zum Kauf oder Leihen zur Verfügung.

Eine Fortsetzung hat Dredd übrigens bis heute nicht bekommen. Erstmals 2017 war mal die Rede davon, das eine TV-Serie mit dem Titel Judge Dredd: Mega City One kommen soll. An diesem Projekt war dann auch Karl Urban persönlich interessiert. Doch seit ein paar Jahren schon ist es verdächtig still um Mega City One geworden …

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