Stellt euch vor, ihr habt eure Basis in der vermeintlich sichersten Ecke der Wüstenwelt von Arrakis errichtet. Ihr sammelt stundenlang Ressourcen, craftet Ausrüstung und fühlt euch im PvE-Gebiet vor feindlichen Spielern geschützt. Und dann, von einem Moment auf den anderen, bricht die Hölle los.
Ein Patch geht live, und eure friedliche Oase wird zum Schlachtfeld. Eure Basis wird geplündert, Fahrzeuge explodieren, und eure hart erarbeitete Ausrüstung ist für immer verloren.
Genau dieses Desaster passierte am 7. Juli 2025 in Dune: Awakening. Ein fehlerhafter Patch hat PvE-Zonen versehentlich in PvP-Gebiete umgewandelt. Ein Albtraum für jeden Spieler und ein PR-GAU für die Entwickler.
Aus PvE wird PvP: ein Fehler mit Folgen
Was war geschehen? Funcom hatte geplant, das Layout des Endgame-Gebiets Deep Desert anzupassen. Eigentlich sollte die Umstellung erst mit dem nächsten Reset erfolgen, doch durch ein internes Missverständnis wurden große Teile der Deep Desert plötzlich PvP-fähig.
Spieler verloren prompt reihenweise Basen, Fahrzeuge und mehr – und das nicht etwa durch eigenes Verschulden, sondern durch einen simplen Patch-Fehler. Die Entwickler zeigen sich in einem offenen Brief reumütig:
Wir sind unglaublich traurig, dass das passiert ist und möchten anerkennen, dass wir das besser hätten handhaben müssen. Wir haben daraufhin unsere internen Prozesse geändert und werden in Zukunft besser sein.
Funcom verspricht zudem, alle betroffenen Spieler zu entschädigen. Bis Ende der Woche sollen die verlorenen Items, Fahrzeugteile und Materialien über das Ingame-Belohnungssystem zurückerstattet werden.
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Doch der Patch-Patzer ist nur die Spitze des Eisbergs: In ihrem offenen Brief sprechen die Entwickler auch über die anhaltenden Probleme mit Exploits und Cheatern – von geklauten Fahrzeugen über Item-Duplikation bis hin zu Insta-Kill-Angriffen und Raketen-Spam aus Ornithoptern ist so ziemlich alles dabei.
Die gute Nachricht: Funcom fährt eine Null-Toleranz-Politik: »Wir haben bereits mehrere Hundert Spieler gebannt und werden auch weiterhin hart durchgreifen.« Ein eigenes Team kümmere sich ausschließlich um die Jagd auf Hacker und die Absicherung der Server-Infrastruktur.
In den kommenden Patches sollen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen implementiert werden – darunter Penetration-Tests und eine Überarbeitung des Item-Systems, um Dupes endgültig den Garaus zu machen.
Ein weiteres Dauerthema: der Verlust von Fahrzeugen und anderen Items durch Bugs. Gerade zum Launch-Zeitpunket fehlten noch die Tools, um Verluste sauber nachzuvollziehen und zu erstatten.
Das Support-Team arbeitet aber inzwischen mit verbesserten Werkzeugen daran, auch ältere Fälle aufzuarbeiten. Wer ein Fahrzeug durch einen Bug verloren hat, soll weiterhin ein Ticket einreichen. Geduld ist allerdings gefragt, denn der Rückstau ist groß.
Trotz aller aktuellen Probleme bleibt das Team kämpferisch und optimistisch: »Wir haben viele spannende Dinge für Dune: Awakening geplant und freuen uns auf die Zukunft.«
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