In Techlands neustem Zombiespaß Dying Light: The Beast könnt ihr euch mit 150 Waffen durch ein endloses Meer an Untoten kloppen. Aber diese Waffen wollen auch in Schuss gehalten und regelmäßig an das eigene Charakterlevel angepasst werden.
Während der Testphase führte das bei mir im letzten Drittel des Spiels zu einem unschönen Flaschenhals, der mir im großen Showdown das Leben unnötig schwer gemacht hat. Deshalb möchte ich euch an dieser Stelle bestmöglich darauf vorbereiten.
Was ist überhaupt das Problem?
Wenn ihr mit dem Spielen beginnt, löst sich die anfängliche Rohstoffknappheit schnell in Luft auf. Zumindest wenn ihr wie ich neben dem Questen auch fleißig die Umgebungen erkundet und alles einsammelt, was nicht niet- und nagelfest ist.
Jede neu entdeckte Dark Zone ist spannend, verbergen sich in ihnen doch neben allerlei Crafting-Material auch jeweils ein einzigartiger Entwurf oder eine einzigartige Rüstung oder Waffe. Dieselbe Dark Zone zwei oder dreimal leerzuräumen, ist dagegen eher unattraktiv, besonders wenn euch ohnehin schon so manche Quest in Gebäude schickt, die ihr bereits aus eigenen Stücken geplündert hattet.
Die Folge ist, dass die Menge an Rohstoffen, die ihr sammelt, ab circa der Spielmitte stetig abnimmt. Und genau hier kickt der Flaschenhals rein, besonders was das banalste Material von allen betrifft: Stofffetzen.
Ihr findet sie in Bekleidungsgeschäften und als zufällige Beute von toten Zombies. Weil aber auch die Qualität eurer Waffen in jener zweiten Spielhälfte tendenziell immer höher wird, steigt euer Verbrauch an Stofffetzen genau entgegengesetzt proportional zu eurer verringerten Sammellust.
Gleichzeitig habt ihr durch Molotow-Cocktails (6 Stofffetzen pro Stück) und Bandagen (3 Stofffetzen pro Stück) einen konstanten Verbrauch des Materials. Wie hoch der genau ist, hängt natürlich nicht zuletzt vom Schwierigkeitsgrad ab, den ihr gewählt habt.
Ihr merkt, worauf ich hinauswill: Wenn ihr Stoff aufsammelt, ist es meist nur ein einzelnes Stück. Levelt ihr auf und wollt eure zwei wichtigsten legendären Waffen (von vier ausrüstbaren) nachziehen, dann kostet euch das allein schon 30 Stoff. Noch zwei Molotows und vier Bandagen dazu und wir sind bei 54 Fetzen. Gleichbedeutend mit 54 Mal bücken und aufheben.
Wie ihr Rohstoffengpässe vermeiden könnt
Mein Tipp an euch lautet also: Nutzt die hohe Sammellust zu Beginn des Spiels und seid euch bewusst, dass sie nicht ewig anhalten wird. Seid von Anfang an sparsam mit euren Stofffetzen, gerade wenn es um das Mitleveln von Waffen geht.
Der Schaden eurer Nahkampfwaffen verdoppelt sich etwa alle fünf Stufen. Ab drei Stufen Differenz spürt ihr das deutlich. Waffen immer genau auf Level zu halten, ist aber zumeist unnötig. Lasst mindestens zwei Level vergehen, bevor ihr wieder in eine Waffenverbesserung investiert. Zumal ihr vielleicht unterwegs noch einen besseren Prügel findet.
Nutzt stattdessen die seltenen Materialien aus Dark Zones wie Oxidationsmittel, um Elementarmods in eure Waffen einzusetzen. Verbessert auch die Entwürfe dieser Mods an einer Werkbank, denn dann erhöhen sie den Basisschaden der Waffen um bis zu fünf Prozent pro Mod.
Und wenn ihr besonders sparsam sein wollt, nutzt in weniger hektischen Momenten die große Anzahl von Lebensmitteln im Spiel, um euch zu heilen. Das spart Bandagen, auch wenn es ein paar Sekunden länger dauert. Auf Dauer werdet ihr den Effekt spüren.
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich in naher Zukunft ein Patch der Stoffknappheit im Lategame annimmt. Doch bis es soweit ist, hoffe ich, ich konnte euch die Peinlichkeit ersparen, mit null Bandagen vor dem Endgegner zu stehen. Reicht ja, wenn mir das passiert.
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