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Dying Light: The Beast - Welche Talente sich lohnen und welche ihr in die Tonne kloppen könnt

Guide: Im Verlauf eures Zombie-Abenteuers könnt ihr bis zu 34 Talente erlernen, doch nicht alle lohnen sich gleichermaßen. Wir helfen euch, die Crème de la Perk auszuwählen.

Der beste Talentmix frisch aus dem Testlabor! Dem Mann mit dem Kittel, können Sie vertrauen! Der beste Talentmix frisch aus dem Testlabor! Dem Mann mit dem Kittel, können Sie vertrauen!

Hach, Levelaufstiege! Absolutes Grundnahrungsmittel der Videospielmotivation. Auch in Dying Light: The Beast sammelt ihr sie wieder, insgesamt bis zu 15 Stück. Also gar nicht mal so viele. Umso wichtiger ist es, die verdienten Talentpunkte unterwegs clever zu investieren.

Respeccen, also das Zurücksetzen von Talentpunkten, ist aktuell nicht möglich. Deshalb will ich euch in diesem kurzen Guide zeigen, welche der 34 Fertigkeiten sich während des Tests als wahre Spielspaß-Booster entpuppt haben und welche ihr lieber auf der Resterampe versauern lasst.

André Baumgartner
André Baumgartner

André schreibt seit 2021 für GameStar, Zombies vermöbelt er aber praktisch schon sein ganzes Leben. Wenn ihr ihn fragen würdet, ob er Dying Light oder Dead Island bevorzugt, würde er euch eine halbe Stunde lang ein Ohr über die Vor- und Nachteile beider Survival-Hits abkauen. Nach dem Test von The Beast genießt er jetzt einen gemütlichen zweiten Durchgang im Koop.

Die besten Talente in Dying Light: The Beast

Der Talentbaum, der hier eher ein Talentkreuz ist, hat vier Richtungen. Schauen wir uns zuerst den südlichen Pfad an. Als Erstes bewerte ich jedes Talent in seiner Alltagsnützlichkeit mit ein bis fünf Punkten.

Südlicher Talentbaum

Der Flammenwerfer ist mit das beste Talent im ganzen Spiel. Der Flammenwerfer ist mit das beste Talent im ganzen Spiel.

  • Tarnexperte: 4/5
  • Flammenwerfer: 5/5
  • Effizientes Fahren: 2/5
  • Verbesserte Granaten: 1/5
  • Granatwerfer: 3/5
  • Kollisionsexperte: 4/5
  • Tarnung: 1/5

Der MVP des Südens ist ganz klar der Flammenwerfer. Starker Flächenschaden und günstige Munition machen ihn zur Allzweck-Geheimwaffe in jeder Situation. Tarnexperte wird gerade in Dark Zones nützlich, wenn ihr an schlafenden Untoten hautnah vorbeischleicht.

Da ihr häufig nicht lange genug mit dem Auto unterwegs seid, dass Benzin ein großer Faktor wird, ist der entsprechende Perk zu vernachlässigen. Zumal ihr Benzin aus hunderter herumstehender Wracks abzapfen könnt. Der verringerte Kollisionsschaden macht dagegen mächtig Laune und ist in den Rennen gegen die Zeit Gold wert.

Verbesserte Granaten und Granatwerfer (bzw. dessen Munition) lohnen sich nur eingeschränkt, weil beides seltene Rohstoffe wie Batterien verbraucht, die ihr lieber in Elementarmods für eure Nahkampfwaffen steckt.

Absolutes Schlusslicht ist die teure Tarnung, die drei Talentpunkte kostet und sich fast nie gewinnbringend einsetzen lässt. Bosse sehen durch die Tarnung hindurch und ansonsten ist ein schneller Spurt über die Dächer meist deutlich effektiver.

Westlicher Talentbaum

Während Kyle viele seiner alten Fähigkeiten behalten durfte, ist der Schädeltritt recht weit hinten im westlichen Baum vergraben. Dafür ist er aber auch besonders stark. Während Kyle viele seiner alten Fähigkeiten behalten durfte, ist der Schädeltritt recht weit hinten im westlichen Baum vergraben. Dafür ist er aber auch besonders stark.

  • Dropkick: 5/5
  • Starker Tritt: 4/5
  • Kraftschuss: 2/5
  • Fortgeschrittenes Nachladen: 1/5 
  • Schädeltritt: 5/5
  • Effizientes Kämpfen: 4/5
  • Windrad: 3/5

Im Westen startet ihr direkt stark mit dem Dropkick, mit dem ihr euch in brenzligen Situationen Luft verschafft und gleich mehrere Feinde formschön von Dächern katapultieren könnt.

Einzig der Schädeltritt ist noch nützlicher, besonders sobald ihr den Greifhaken habt. Dann könnt ihr Zombies mit einer 1-2-Kombo zu Boden ziehen und sofort ausschalten, ohne die Haltbarkeit eurer Nahkampfwaffen bemühen zu müssen. Auf dem Weg dahin ist allerdings auch der Starke Tritt nicht zu verachten, der schwächere Zombies mit zwei Tritten erledigen kann.

Kraftschuss und das Nachladen scheitern beide daran, dass ihr Fernkampfwaffen einfach zu selten einsetzt. Vor allem, da der Bogen sehr schwach ist im Vergleich zu der in einer Nebenquest verdienten Armbrust, die von diesem Talent nicht profitiert.

Habt ihr Punkte übrig, könnt ihr am Ende getrost in Effizientes Kämpfen und Windrad investieren. Ersteres verringert die Abnutzung eurer Waffen und die haben schließlich begrenzt viele Reparaturen. Und das Windrad macht schönen Rundumschaden. Es ist nur etwas knifflig, den rechten Zeitpunkt abzupassen, damit ihr dabei nicht unterbrochen werdet.

Nördlicher Talentbaum

Das erste Talent im Norden ist auch gleich das beste. Die Aktivlandung ist für eine flüssige Fortbewegung fast unverzichtbar. Das erste Talent im Norden ist auch gleich das beste. Die Aktivlandung ist für eine flüssige Fortbewegung fast unverzichtbar.

  • Aktivlandung: 5/5
  • Zustürmen: 4/5
  • Sprungtritt: 1/5
  • Feindsprung: 1/5
  • Nachbrenner: 2/5
  • Schlag: 1/5
  • Parkourschuss: 1/5

Der Norden ist klar die schwächste Richtung im Talentkreuz, besonders da die wertvollste Fertigkeit gleichzeitig auch die günstigste und erste in der Reihe ist. Den Wert der Aktivlandung kann ich dabei aber gar nicht stark genug betonen. Ohne sie macht Parkour nur halb so viel Spaß!

Gleich danach empfehle ich euch das Zustürmen, das euch eine aktive Sprintfähigkeit gewährt. Sie mag sich in der Egoperspektive nicht sonderlich viel schneller anfühlen, aber spätestens im Koop seht ihr, dass sie euch tatsächlich Zeit spart.

Alle nachfolgenden Talente sind leider ziemlich obsolet. Sprungtritt, Feindsprung und Schlag lassen sich alle durch normale Sprünge oder Dropkicks ersetzen. Der Nachbrenner ist nett, aber am Ende auch zu situationsbedingt. Und der teure Parkourschuss sieht toll aus, aber wann springt ihr in diesem Spiel schon mal schießend von Dächern?

Die besten Bestienfertigkeiten

Den Greifhaken auch als Bestie verwenden zu können, hilft dabei, die lästigen Sniper des Barons auf den Dächern schnell zu erreichen. Den Greifhaken auch als Bestie verwenden zu können, hilft dabei, die lästigen Sniper des Barons auf den Dächern schnell zu erreichen.

Die Bestienfähigkeiten im Osten verdient ihr euch nicht mit Levelaufstiegen, sondern durch die ohnehin unvermeidlichen Bosskämpfe der Hauptgeschichte. Hier müsst ihr insgesamt nur viermal eine Wahl treffen und ich würde euch zu folgender Reihenfolge raten:

Wilder Sturmangriff, Aufsprung, Luftschmetterschlag, Hakenstoß.
Oder einfacher gesagt: unten, unten, oben, oben.

Denn die jeweiligen Alternativskills werden entweder vom regulären Talentbaum bereits abgedeckt (Windrad/Rundumschlag) oder bringen zu selten einen echten Nutzen. Warum Felsbrocken werfen, wenn ihr mit euren Pranken ohnehin alles sofort zerfetzt? Dann lieber erhöhte Mobilität, schließlich läuft der Bestienmodus auf einem knappen Timer.

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