EA Ultimate Team - Erfolgsmodell soll auf Battlefield und Co. erweitert werden

EA verdient nach eigenen Angaben rund 800 Millionen US-Dollar pro Jahr mit den aus Fifa, Madden und Co. bekannten »Ultimate Team«-Modi. Diese Erfolgsgeschichte soll nun auch auf weitere Marken wie Battlefield übertragen werden.

von Manuel Fritsch,
02.03.2017 17:41 Uhr

Einen wichtigen Teil des Umsatzes generiert EA mit dem Verkauft von »FIFA 17 Ultimate Team«-Karten. Diese Zusatzverkäufe sollen auch außerhalb der Sport-Spiele Einzug halten.Einen wichtigen Teil des Umsatzes generiert EA mit dem Verkauft von »FIFA 17 Ultimate Team«-Karten. Diese Zusatzverkäufe sollen auch außerhalb der Sport-Spiele Einzug halten.

Der EA-CFO Blake Jorgensen verbringt nach eigenen Aussagen »sehr viel Zeit« damit, darüber nachzudenken, wie er das Erfolgsrezept »Ultimate Team« aus den Sportspielen des Publishers wie Fifa und Madden auf andere Marken wie Battlefield 1 und Star Wars: Battlefront übertragen kann. Aus Sicht des Finanzvorstands des weltweit größten Publishers keine überraschende Aussage, schließlich erwirtschaftet EA nach aktuellen Informationen rund 800 Millionen US-Dollar pro Jahr allein mit dem Verkauf von UT-Kartenpaketen. Das entspricht einer Steigerung von 20 Prozent zum Vorjahr.

Jorgensen sagt:

"Zum Beispiel Battlefield oder Battlefront - dort können wir wahrscheinlich sehr ähnliche Mechanismen hinzufügen. Wir verbringen eine Menge Zeit damit, darüber nachzudenken. Das wird jetzt nicht zwingend schon morgen passieren, aber im Laufe der nächsten Jahre werden Sie eine deutliche Steigerung dieser Zusatzverkäufe in unserem Produktportfolio feststellen.

Original-Zitat: Like Battlefield or Battlefront [...] - we can possibly add a similar mechanic to that. We spend a lot of time thinking about it. Not for tomorrow, but over the next couple of years you're going to see a lot more of that in our portfolio."

Der große Reiz dieser Zusatzverkäufe läge vor allem in der größeren Gewinnmarge pro Verkauf, da keine Zwischenhändler und Produktionskosten für Verpackung und Datenträger bezahlt werden müssen. »Jeder Prozentpunkt Steigerung in Richtung Digitale Downloads erhöht unsere Marge«, freut sich Jorgensen. Auf diese Weise plane EA die durchschnittliche Gewinnmarge von aktuell rund 50 auf mehr als 70 Prozent zu steigern.

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