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EA will aktuell kein Sims 5 machen, weil es »nicht nett wäre«, euch all eure gekauften DLCs wegzunehmen

Bereits vor einigen Monaten hat EA angekündigt, dass es auf absehbare Zeit keinen fünften Sims-Teil geben wird. Nun liefert der Publisher dafür einen erstaunlichen Grund.

Dass so bald kein neues Sims kommt, dürfte einige Fans enttäuschen. Allerdings geschieht das angeblich aus Rücksicht auf euren Geldbeutel. Dass so bald kein neues Sims kommt, dürfte einige Fans enttäuschen. Allerdings geschieht das angeblich aus Rücksicht auf euren Geldbeutel.

Im Herbst 2024 wurde langsam aber sicher klar, dass sich hinter EAs ominösem Project Rene nicht etwa Die Sims 5 verbirgt, sondern nur ein Multiplayer-Ableger der beliebten Lebenssimulationsreihe. Einige erste Bilder und Leaks aus dem Projekt stießen jedoch nicht unbedingt auf große Gegenliebe der Community; viele Spieler hätten sich zweifelsohne ein neues Singleplayer-Sims gewünscht.

Doch das wird es in der Form wohl auf absehbare Zeit nicht geben. Denn wie EA damals auf einer Investorenkonferenz bekräftigte, plant man stattdessen, den aktuellen Ableger Sims 4 noch über Jahre hinweg mit neuen Updates und Erweiterungen zu versorgen. Das Spiel soll somit noch länger als Sims-Basisplattform fungieren.

Video starten 1:02:50 25 Jahre Die Sims: Danke für Nichts, EA!

In einem Interview mit dem amerikanischen Magazin Variety hat sich EAs Entertainment President Laura Miele nun konkreter zur Zukunft der Sims-Reihe geäußert und verraten, warum man die Pläne für einen fünften Teil aktuell auf Eis gelegt habe.

Die Zukunft liegt anderswo

Diese Zukunft sieht EA aktuell vor allem in Project Rene, denn laut Miele stelle ein Multiplayer-Ableger eine der größten Wachstumschancen für EA überhaupt dar. Aktuell arbeite man fleißig daran, wie diese Plattform in Zukunft aussehen werde.

Wir aktualisieren und erneuern aktuell die gesamte Technologie und werden neue Spielmodi hinzufügen – aber wir werden auch die Basistechnologie und die grundlegende Benutzererfahrung des Kernspiels neu gestalten und aktualisieren.

Es wird darin also die Lebenssimulation geben, es wird Multiplayer-Funktionen geben, und wir werden mobile Versionen davon anbieten. Wir entwickeln außerdem Cozy Games - dazu hört ihr in Zukunft noch mehr. Wir haben bereits zusammen mit Nintendo Cozy-Ableger zu Die Sims in Asien veröffentlicht. Ich sehe Die Sims als ein bedeutendes Ökosystem und ein Universum mit vielfältigen Sims-Erlebnissen, auf dem wir aufbauen müssen.

Sims 4 ist einfach zu groß

Im Hinblick auf die Sims 5 hat die EA-Führungskraft dagegen schlechte Nachrichten. Denn Laure Miele zufolge wäre es nicht besonders spielerfreundlich, ein neues Spiel zu veröffentlichen, wenn die Community bereits so viel Zeit und Geld in die Sims 4 gesteckt hat. Konkret sagt sie:

Was ich nicht möchte, ist, dass die Spieler wieder bei Null anfangen müssen, und all das aufgeben müssen, was sie geschaffen haben, all die Inhalte aufgeben müssen, die Sie im Laufe der Jahre gekauft haben. [...] Wir haben in den letzten 10 Jahren über 85 Inhaltspakete für Die Sims 4 herausgebracht, und das zurückzusetzen, ist nicht spielerfreundlich und keine gute Idee für unsere Community.

Stattdessen fokussiere man sich momentan auf andere Pläne, um das Sims-Franchise auszubauen; darunter etwa einen Kinofilm von Margot Robbie’s Produktionsfirma LuckyChap. Die Sims solle so zu einer echten Multimedia-Marke gemacht werden.

Aus technologischer und innovativer Sicht befinden wir uns heute in einer Situation, in der wir Inhalte gemeinsam erstellen, uns gegenseitig bereichern und den Fans großartige Erlebnisse bieten können. Es wird sehr erfüllend sein, Inhalte gleichzeitig linear und interaktiv anzubieten und sie sogar an die Fans und die aktuellen Entwicklungen anzupassen.

Wenn wir Ideen haben, wie wir mit einem Film und anderen Formaten auf den Markt gehen könnten, denke ich, dass die Gelegenheit dafür gerade reif ist.

Heißt unterm Strich: EA hat sich nicht aus reiner Herzensgüte dazu entschlossen, euch eure Erweiterungen für die Sims 4 zu lassen, sondern einfach andere Formen und Wege erschlossen, um das Sims-Franchise zu Geld zu machen.

Ersten Berichten aus dem Playtest zu Project Rene zufolge soll es im kommenden Multiplayer-Ableger nämlich haufenweise Mikrotransaktionen geben - und die sind nun mal deutlich lukrativer für Publisher als klassische Spieleverkäufe.

Was haltet ihr von den Zukunftsplänen für die Sims? Schreibt es uns in die Kommentare!

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