Wenn ich bislang im Jahr 2025 zu wenig gemacht habe, dann sind es Ausflüge und Flugaufnahmen mit der Drohne.
Derartige Bilder beziehungsweise der Blickwinkel, der mithilfe dieser Gadgets entsteht, sorgen zumindest bei mir für innere Freudensprünge!
Umso gespannter bin ich auf ein vielversprechendes Modell aus dem Hause Insta360, das Anfang 2026 unter dem Markennamen »Antigravity A1« auf den Markt kommen soll.
Was macht diese Drohne so besonders?
Warum sich der Drohnenführerschein selbst in der offenen Kategorie, in die auch die Drohne von Antigravity fällt, mehrfach lohnt: Drohnen fühlen sich schnell wie ein Spielzeug an, das sich aus extrem weiter Ferne steuern lässt und obendrein ansehnliche Luftaufnahmen ermöglicht.
Mit der Drohne greift ihr allerdings in den Luftraum ein, was Risiken mit sich bringt. Daher empfehle ich, den EU-Kompetenznachweis A1/A3 (oft »kleiner Drohnenführerschein« genannt) zu absolvieren, auch wenn die Drohne aufgrund ihres Gewichts (unter 250 Gramm) keinen Nachweis zum Fliegen benötigt.
Der »kleine Drohnenführerschein« vermittelt wichtige Kenntnisse im Umgang mit der Drohne sowie die Rahmenbedingungen, die mit einem Flug einhergehen. Dazu gehören beispielsweise: Versicherung, Pflichten, Flugverbotszonen, Abstandsregeln zu Menschen und Objekten, Verhalten bei Notfällen oder Verlust der Steuerung und vieles mehr.
Für das Ablegen der Prüfung verlangt das LBA lediglich eine Gebühr von 25 Euro, die gut investiert sind. Die Registrierung als Betreiber beim Luftfahrt-Bundesamt ist übrigens für alle verpflichtend, unabhängig von der Drohne. Ebenfalls verpflichtend ist eine entsprechende Haftpflichtversicherung.
Antigravity A1: 360-Grad-Aufnahmen in der Luft
Wie zu erwarten war, ermöglicht die kommende Antigravity A1 360-Grad-Aufnahmen in der Luft. Das eröffnet bei der Nachbearbeitung der Flugaufnahmen kreative Möglichkeiten.
Da die Drohne die Umgebung schließlich aus allen Winkeln aufnimmt (und dabei »unsichtbar« bleibt), können aus dem 8K-Material 4K-Clips aus allen erdenklichen Blickwinkeln entstehen. Die Software des Herstellers hat bereits bei bisherigen Produkten wie der Insta360 X5 die Grundlage dafür geschaffen.
- Per Keyframe kann ich festlegen, welcher Bildausschnitt oder welche Kameraposition zu einem bestimmten Zeitpunkt im Video gezeigt wird.
- Die App erstellt daraus automatisch eine flüssige Kamerafahrt.
- Dazu kommen kreative Presets wie »Tiny Planet« oder »Asteroid View«.
Mit der Antigravity A1 zieht diese Freiheit nun in den Luftraum ein – und macht das Modell deshalb für mich extrem interessant.
Es gibt jedoch noch weitere wichtige Eckpunkte zur Drohne zu nennen. Zur Ausstattung gehören ein Grip-Controller und eine »Vision-Brille«. Dank Head-Tracking können Piloten laut des Herstellers während des Flugs den Blick frei in jede Richtung schweifen lassen. Dieses immersive Erlebnis ist bisher vor allem von DJI-Drohnen bekannt.
Wichtiger Hinweis beim Fliegen mit VR-Brillen: Ein FPV-Flug (First Person View) mit VR-Brille gilt rechtlich als Flug außerhalb der Sichtweite, da der Pilot die Drohne nicht direkt mit eigenen Augen sieht.
Zum Fliegen von Drohnen mit einer VR-Brille ist eine weitere Person als »Spotter« erforderlich, die die Drohne jederzeit im Blick hat, um den Piloten im Ernstfall zu warnen. Für Mitglieder anerkannter deutscher Modellflugverbände gelten hier Sonderregelungen, die etwa den FPV-Flug ohne Spotter unter 30 Metern Flughöhe erlauben.
Davon abgesehen gilt grundsätzlich eine maximale Flughöhe von 120 Metern und die Drohne muss immer in Sichtweite des Piloten oder des Spotters bleiben.
An Bord sind ebenfalls Sicherheitsfunktionen wie Return-to-Home sowie ein Nutzlast-Erkennungssystem. Ersteres bringt die Drohne nach Eingabe automatisch zum Startplatz zurück.
10:43
Die DJI Air 3S zeigt, warum eine Drohne zu meinen Pflichtkäufen von 2025 gehören wird
Es fehlen noch wichtige Details zur Drohne
Leider geizt der Hersteller noch mit den wichtigsten Daten zur Drohne:
- Flugzeit: Wie lange hält der Akku maximal für einen Flug? Benötige ich Zusatzakkus für lange Sessions?
- Sensorgröße der Kameras: Sie ist relevant für die Bildqualität, insbesondere bei schlechten Lichtbedingungen.
- Maximale Fluggeschwindigkeit: Relevant für dynamische Aufnahmen.
- Preis: Was soll die Drohne kosten? Ist das Headset im Standard-Paket enthalten?
Die Antworten auf diese Fragen können den Flugspaß erheblich beeinträchtigen. Ich halte euch auf dem Laufenden, sobald weitere Neuigkeiten zu den Spezifikationen der Drohne bekannt sind.
Die Antigravity A1 soll voraussichtlich erst im Januar 2026 erscheinen. Da die Drohne mit einem Gesamtgewicht von 249 Gramm die 250-Gramm-Marke unterschreitet, richtet sie sich vermutlich vorrangig an Hobbyfilmer, Reisende, Content-Creator und alle, die es werden wollen.
Was haltet ihr von der Drohne? Schreibt eure Meinung gerne unten in die Kommentare!
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