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Ein eingestampfter Star-Wars-Film wird trotzdem bei Disney erscheinen, aber ganz anders als geplant

Von dem geplanten Star-Wars-Projekt der Paddington-Macher wusste vorher noch niemand. Weshalb die Nachricht jetzt umso mehr überrascht.

Der geplante Film sollte von einem neuen Droiden handeln. C-3PO und R2-D2 sind derweil die bekanntesten Droiden des Universums. Bildquelle: DisneyLucasfilm Der geplante Film sollte von einem neuen Droiden handeln. C-3PO und R2-D2 sind derweil die bekanntesten Droiden des Universums. Bildquelle: Disney/Lucasfilm

Aktuell befinden sich einige Star-Wars-Filme in der Entwicklung. Während Shawn Levys Starfighter mit Ryan Gosling bereits im Kasten ist, dümpeln andere Projekte wie zum Beispiel die neue Trilogie von Simon Kinberg oder der kommende Streifen von Regisseur Taika Waititi vor sich hin.

Jetzt wurde enthüllt, dass sogar die Paddington-Macher Paul King und Simon Farnaby jahrelang an einem Star-Wars-Film gearbeitet haben. Der sollte sich um keine der bisher zentralen Figuren wie Rey (Daisy Ridley) oder Luke (Mark Hamill) drehen, sondern um einen Droiden.

Für Drehbuchautor Farnaby könnte das auch einer der Gründe sein, wieso das Abenteuer letztendlich nicht zustande kam – so ganz ohne die Macht, Sturmtruppler und die Jedi. Doch der Film ist nicht verloren. Obwohl Disney in ihm keinen Nutzen für eines ihrer größten Franchises sieht, wird er jetzt in ein alleinstehendes Sci-Fi-Projekt abseits des Universums verwandelt. 

Wie genau der Film heißt oder wann er veröffentlicht wird, ist noch nicht bekannt. Allerdings gibt Farnaby in dem Interview mit Variety preis, dass sie derzeit an dem Streifen arbeiten.

Video starten 2:12 »Willkommen zurück, Star Wars« - Der neue Trailer zu The Mandalorian & Grogu schürt nun doch die Vorfreude vieler Fans an

Wie sieht es aktuell im Star-Wars-Universum aus?

2026 erschien mit The Mandalorian & Grogu das erste Mal nach sieben Jahren ein neuer Star-Wars-Film. Doch so wirklich erfolgreich war der nicht. Bei einem Budget von geschätzten 165 Millionen US-Dollar spielte er gerade einmal 345 Millionen Dollar ein und liegt damit weit entfernt von den üblichen Einspielergebnisses des Franchises.

Ein kurzer Vergleich: Der letzte Film vor der Kino-Pause – Episode 9: Rise of the Skywalker – nahm bei einem ungefähren Budget von 275 Millionen US-Dollar etwa über 1,08 Milliarden Dollar ein.

Selbst Disney ist sich der finanziellen Enttäuschung bewusst, sieht jedoch keine komplette Fehlinvestition in Din Djarin (Pedro Pascal) und seinem grünen Findelkind. Immerhin lockt das Abenteuer neue Gäste ins Disneyland, um die überarbeitete Millennium-Falken-Attraktion zu testen, und »führt zu einem gesteigerten Interesse im Gaming-Bereich.«

Die Hoffnung auf einen neuen großen Blockbuster liegt jetzt einzig und allein auf Star Wars: Starfighter von Deadpool-&-Wolverine-Regisseur Shaw Levy. Der landet am 26. Mai 2027 in den deutschen Kinos und handelt von einem Ex-Piloten (Ryan Gosling), der seinen machtbegabten Neffen (Flynn Gray) vor dunklen Kräften schützen muss.

Falls ihr mehr zu Star Wars lesen möchtet, verlinken wir euch in der obigen Box weitere Artikel zum Thema. Derzeit läuft mit The Ninth Jedi auch eine neue Serie auf Disney Plus. Die Geschichte wurde aus der Anthologie Star Wars: Visions ausgekoppelt und im Mittelpunkt steht die Machtnutzerin Kara. Mehr dazu ebenfalls oben.


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