Eidos Montreal, bekannt für Deus Ex: Human Revolution, Shadow of the Tomb Raider und Marvel’s Guardians of the Galaxy, hat zahlreiche Mitarbeiter entlassen. In einer Mitteilung auf Twitter/X schreibt das Studio am 31. März 2025:
»Heute mussten wir uns von einigen talentierten Kollegen verabschieden. Diese Entscheidung fiel uns unglaublich schwer, doch sie war notwendig, um unser Studio an die aktuellen Herausforderungen der Branche anzupassen. Unser Fokus bleibt darauf, das Beste aus unseren laufenden Projekten herauszuholen.«
Die Entlassungen sind Teil der massiven Sparmaßnahmen der Embracer Group. Das schwedische Unternehmen übernahm Eidos Montreal erst 2022 von Square Enix – zusammen mit Crystal Dynamics und Square Enix Montreal.
Doch anstatt von einem frischen Start zu profitieren, kämpft das Studio nun ums Überleben.
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Die Embracer-Krise und die Entlassungswelle 2025
Die Entlassungen bei Eidos Montreal sind Teil einer größeren Krise, die die Spielebranche seit über einem Jahr in Atem hält.
Die Embracer Group hatte sich mit massiven Studio-Übernahmen übernommen und musste nach dem Scheitern eines Milliarden-Deals mit einem nicht genannten Partner (mutmaßlich Savvy Games Group aus Saudi-Arabien) radikal umstrukturieren. Zuletzt kam es dadurch zu Entlassungen bei Plaion in Deutschland.

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