Den Namen Energizer kennt man von Batterien, nicht so geläufig ist, dass das Unternehmen Avenir Telecom auch Smartphone und Laptops unter diesem Markennamen anbietet. Um dem Namen Energizer auch irgendwie gerecht zu werden, sollen sich entsprechende elektronische Geräte primär durch besonders lange Laufzeiten auszeichnen.
Auch bei dem neuen Energizer EnergyBook Pro Ultra steht der Akku klar im Mittelpunkt. Dieser fasst ganze 192 Wh, was für einen mobilen Rechner aktuell einzigartig ist. Bei anderen Herstellern ist gewöhnlich bei maximal 99,9 Wh Schluss. Das liegt allerdings nicht daran, dass nicht auch andere Marken in der Lage wären, größere Batterien in ihre Notebooks zu integrieren.
Der Grund, warum andere Hersteller die magische 100-Wh-Grenze nicht überschreiten, sind die internationalen Flugvorschriften, die bei diesem Wert eine Grenze ziehen. Fällt der verbaute Akku eines elektronischen Gerätes größer als 100 Wh aus, ist für den Transport eine Sondergenehmigung erforderlich. Das bedeutet, wenn ihr ein EnergyBook Book Pro Ultra haben möchtet, bleibt das Teil entweder am Boden oder ihr habt bei Flugreisen einen erhöhten Aufwand.
Bis zu 28 Stunden Laufzeit
Davon abgesehen ist ein großer Akku natürlich sehr begrüßenswert, dürfte die Laufzeit doch sehr stark davon profitieren. Avenir Telecom spricht hier von:
- Bis zu 7 Tage im Standby
- Bis zu 28 Stunden intensive Office-Tätigkeiten
- Bis zu 11 Stunden Gaming oder Grafikdesign
Unter welchen Bedingungen diese Werte genau entstanden sind, verrät uns das Unternehmen leider nicht. Um diese Laufzeiten einordnen zu können, müssen wir zudem einen Blick auf die restliche Hardware werfen.
Großer Akku und sonst so?
Die relevanten technischen Daten lesen sich laut Hersteller wie folgt:
- Prozessor: AMD Ryzen 5
- Arbeitsspeicher: 16-GB-DDR4
- SSD: 1x 512-GB-M.2
- Display: 18 Zoll mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln
Nähere Angaben macht der Hersteller hier bedauerlicherweise nicht, die Hardware dürfte aber wohl eher im unteren Bereich angesiedelt sein. Eine Grafikkarte wird nicht erwähnt, daher ist davon auszugehen, dass die iGPU des Prozessors genutzt wird. Auch zum Display gibt es keine Details, weder die Bildwiederholfrequenz noch die maximale Helligkeit werden genannt. Über Maße und Gewicht gibt es leider ebenfalls keine Angaben.
Großes Display mit geringer Auflösung
Die verwendete Auflösung von 1920 x 1200 Pixeln fällt allerdings für ein 18-Zoll-Panel dürftig aus. Das Resultat ist eine Pixeldichte von mageren 125,78 PPI, bei genauerem Hinsehen dürften also durchaus einzelne Pixel auffallen.
Die nicht wirklich beeindruckende Hardware wird allerdings durch den günstigen Preis von 449 Euro etwas relativiert. Wann und ob das Gerät vielleicht irgendwann auch mal in Deutschland käuflich erworben werden kann, ihr ahnt es vermutlich schon, behält der Hersteller ebenfalls für sich.

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