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10 Entscheidungen in Videospielen, die am Ende schnurzpiepegal waren – kennt ihr noch weitere?

Vermeintlich große Entscheidungen entpuppen sich im Nachhinein oft als Stürmchen im Wasserglas – wenn überhaupt.

Wenn ihr euch dazu entscheidet weiterzulesen, werdet ihr es nicht bereuen. Wenn ihr euch dazu entscheidet weiterzulesen, werdet ihr es nicht bereuen.

Vor allem Rollenspiele und Adventures locken mit ihnen: Entscheidungen, die ungeheuer wichtig sind. Also so richtig arg wichtig. Ganz, ganz dolle wichtig!

… Pustekuchen. Am Ende stellen sich die Folgen manch vermeintlich wegweisender Entscheidung als weitestgehend belanglos dar. Nicht mit uns! Wir zerren diese Frechdachse heute ins Rampenlicht. Vorhang auf für einige der unserer Ansicht nach ernüchterndsten Entscheidungen in Videospielen.

Unsere Top 10 der Entscheidungs-Sünder

  • Bioshock Infinite: Vogel- oder Käfig-Brosche? Bevor Booker DeWitt mit Elizabeth aufbricht, soll er entscheiden, welche Brosche sich die junge Dame ins Haar steckt. Freier Vogel oder gefangen im Käfig – die unterschwellige Botschaft ist klar. Oder? Nein! Es ist in Wahrheit eine rein kosmetische Entscheidung. Aber immerhin: Die Frisur sitzt!
  • Mass Effect 3 (originales Ende): Rot, Grün oder Blau? Nach dutzenden getroffenen Entscheidungen muss Commander Shepard die bittere Pille schlucken, dass sich bis auf eine Zwischensequenz zum Schluss kaum etwas ändert, egal wie er vorgangen ist. Bioware besserte nach und überarbeite das Ende, damit die wütenden Fans mehr das Gefühl bekommen, dass ihre Entscheidungen wichtig waren.

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  • Mass Effect: Den Rat opfern oder retten? Noch einmal Mass Effect, diesmal der erste Teil. Im Finale müssen wir über das Schicksal des Rates der Citadel entscheiden. Lassen wir sie sterben, läuft alles and… nein, doch nicht. Es treten nur drei andere Ratsmitglieder auf den Plan, die genauso unsympathisch und inkompetent sind wie ihre Vorgänger.
  • Batman: The Telltale Series: Harvey Dent retten oder nicht? Viele Spieler gingen davon aus, dass ihre Entscheidung in der wichtigen Sequenz darüber bestimmt, ob Harvey Dent anschließend zum Schurken Two Face wird oder nicht. Aber Pustekuchen! Der Staatsanwalt wird so oder so böse, selbst wenn er vermeintlich gerettet wird.
  • The Stanley Parable: … das gesamte Spiel? Der Indie-Hit ist bekannt dafür, den Spieler durch die vierte Wand hindurch zuzutexten und zu manipulieren. Der Witz ist bekanntlich: Ganz egal, welche der gefühlt eintausend Entscheidungen ihr zuvor trefft (Stichwort: Linke oder rechte Tür?), sie machen allesamt keinen Unterschied.

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  • The Walking Dead - Season 1: Carley oder Doug? Die zunächst emotionale Situation stellt sich im Nachhinein als Luftnummer raus. Wenn ihr Carley rettet, stirbt sie später trotzdem – und andersherum. Ein Happy End für die beiden Figuren gibt es ohnehin nicht.
  • Cyberpunk 2077: Streetkid, Nomade oder Corpo? Je nachdem, welche Herkunft der Hauptcharakter V hat, verändert sich der Verlauf der Handlung … nicht. Nur das Intro ist wirklich anders, später beschränken sich die Unterschiede auf einige Dialogmöglichkeiten, durch die manche Quests eine neue Richtung einschlagen. Cool, aber die Hauptstory juckt Vs Herkunft nicht.
  • Life is Strange: Arcadia Bay oder Chloe retten? Eine super wichtige Wahl, an der es ursprünglich nichts auszusetzen gab. Bis, ja bis Anfang 2026 ein neuer Teil angekündigt wurde, der uns einfach eines der beiden möglichen Enden als Kanon auftischt. Haben wir uns damals anders entschieden? Pech gehabt!
  • Hogwarts Legacy: Guter oder böser Zauberer? Ein niedliches Wingardium Leviosa oder doch lieber ein zünftiges Avada Kedavra? In Hogwarts Legacy könnt ihr zwar ein Arsch sein, böse Flüche aussprechen und als richtig fieser Zeitgenosse eure Mitschüler drangsalieren, doch das Ende der Hauptgeschichte beeinflusst das nur minimal. Verschenktes Potenzial!

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  • Skyrim: Dragonborn bleibt Dragonborn: Hehe, eigentlich unser Liebling in dieser Liste. Der Grund liegt auf der Hand: Selbst der überall NPCs ermordende, sturzbesoffene, bis in die Haarspitzen böse Charakter ist und bleibt das heroische Drachenblut, das von den Graubärten verehrt und später als Retter in ganz Himmelsrand gefeiert wird. Dieser narrative Bruch ist teilweise unfreiwillig lustig.

Und was sind eure Favoriten?

Nicht nur wir, auch ihr könnt euch bestimmt an so einige Entscheidungen erinnern, die gar nicht so wichtig waren, wie sie euch vom Spiel angepriesen wurden. Nennt sie uns gerne in den Kommentaren!

Außerdem müsst ihr noch eine Entscheidung treffen: Worüber möchtet ihr gerne als nächstes etwas erfahren?

Über den Grund, weshalb Peter momentan beinahe sekündlich Steam öffnet und sich ein neues Spiel herunterlädt? Darüber, wie Distant Worlds 3 abseits von Sci-Fi-Fans auch reale Wissenschaftler glücklich machen soll? Oder über den aktuellen Zustand des MCU und den nahenden Schicksalstag des einstigen Kino-Giganten? Ihr habt die Wahl, schaut euch die Links oben an und entscheidet euch!

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