»Die Welt von Avatar wird sich für immer verändern.« Das verspricht die Werbekampagne für James Camerons neuestes Kino-Spektakel, zuletzt im Bombast-beladenen Trailer. Wagt der Film also viel Neues? Wird Fire and Ash ein Meisterwerk, das erneut in die finanziell erfolgreichsten Filme aufsteigt wie die beiden Vorgänger?
Disney hat mit den Pressevorführungen begonnen, und so trudeln nun die ersten kurzen Eindrücke von Kritikern in den sozialen Medien ein. Schauen wir mal drüber.
Was sagen die ersten Stimmen zu Avatar 3?
Eins vorweg: Die ersten Kritiker-Reaktionen nach Pressevorführungen fallen meistens sehr positiv aus, egal bei welchem Film. Detail-Reviews unterliegen strengen Embargos und erscheinen deshalb immer erst um den Release des Films herum.
Auch bei Avatar 3 hagelt es schon so einige Superlative. Variety-Autorin Courtney Howard schreibt bei X (früher Twitter) voller Begeisterung:
Nach 3 Filmen hat es James Cameron immer noch drauf und macht das epische Spektakel emotional eindrucksvoll. Eine glorreiche Saga. Mutig, brillant und wunderbar in jeder Hinsicht, dafür wurden Kinos erfunden. Payakan ist immer noch mein Liebling, aber Varang ist MVP.
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Varang ist die neue Gegenspielerin, eine Anführerin des Asche-Clans – einer ganz anderen Art von Na’vi, wie wir sie bisher gesehen haben. Sie sorgte schon in den Trailern für Stimmung:
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»Die Welt von Avatar wird sich für immer verändern« - Der letzte Trailer zu Avatar 3 kündigt große Veränderungen im Universum an
In den Chor der Begeisterung stimmt auch Shaurya Chawla von InSessionFilm ein:
Avatar: Fire and Ash: Ein emotional mächtiger und visuell unglaublicher Film, mit fantastisch geführter Regie, mit dem stellenweise packendsten Storytelling und Action der bisherigen Reihe, der auf den Charakteren – alt und neu – und der Welt auf faszinierende Weise aufbaut. Habe es geliebt.
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Andere Reviews loben den Film ebenfalls, verpacken aber auch Kritik in recht diplomatische Worte. Jacob Kolness, Mitglied der Minnesota Film Critics Association, meint:
Avatar: Fire and Ash ist ein überwältigender und erschöpfender Berg von Film, der womöglich die Geduld seines Publikums auf die Probe stellt, aber der cinematische Wow-Faktor ist immer noch unbestreitbar. Atemberaubende, explosive Sequenzen, die daran erinnern, dass niemand bessere Blockbuster-Filme macht.
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Das klingt, als hätte Avatar 3 in den Augen des Kritikers möglicherweise Probleme mit dem Erzähltempo. Gelobt wird lediglich die Action des Films – das kann viel bedeuten, aber es ist eine Notiz wert.
Ebenfalls eher gemäßigt äußert sich Kritiker und YouTuber Sean Chandler.
Avatar: Fire and Ash ist nicht besser oder schlechter als die vorherigen zwei Filme. Visuell beeindruckend, mit großen, packenden Emotionen und einem massiven dritten Akt, der sich befriedigend anfühlt. Aber auch eine Story, die sich bekannt anfühlt. Wenn ihr die ersten zwei mochtet, werdet ihr den mögen. Wenn ihr skeptisch seid, wird er euch nicht überzeugen.
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Für Eric Hardman von Cinemasters ist der Film gar enttäuschend.
Ich stehe Avatar: Fire and Ash gemischter gegenüber als ich gern würde. Ein visueller All-Timer mit absolut perfektem Staging, der oft durch Rückschritte in Charakterentwicklungen und aufgewärmte Handlungen stolpert. Brutaler und thematischer als die anderen, was seine größte Stärke ist. Ich wünschte, ich würde ihn lieben.
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Wie ist denn nun der Film? Das erfahrt ihr bei GameStar.de pünktlich zum Release, denn wir haben unsere hauseigene Avatar-Expertin Steffi für ein ausführliches Review eingeplant. Sie hat ihren Ikran schon gesattelt.
Fire and Ash startet am 17. Dezember 2025 in den internationalen Kinos. In den Jahren 2029 und 2031 sollen noch zwei Nachfolger herauskommen, doch James Cameron wäre auch bereit, nach dem 3. Teil aufzuhören. Das hängt ganz vom finanziellen Erfolg von Avatar 3 ab. Mehr darüber lest ihr im oben verlinkten Artikel.
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