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Fazit: Etre sieht aus wie ein Drogentrip, soll aber eine tief bewegende Liebesgeschichte im Weltraum werden

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Fazit der Redaktion

Elena Schulz
@Ellie_Libelle

Ich liebe an Science Fiction gerade, dass sie eben viele Formen und Farben annehmen kann. Abseits von historischen Begebenheiten und irdischen Gepflogenheiten sind unseren Ideen im Weltraum eben keine Grenzen gesetzt - ein Planet voller rosa Elefanten mit Maschinengewehren? Vermutlich nicht sehr wahrscheinlich, aber unmöglich? Auf keinen Fall! Auch Etre wirkt auf den ersten Blick vor allem wie ein chaotischer Blickfang, eine Art außerweltliches Kaleidoskop zum Mitmachen.

Allerdings sollte man sich nicht dazu verleiten lassen, Etre deshalb als wildes Kunstprojekt abzutun. Mit den expressiven Comics der 70er- und 80er-Jahre gibt es klare optische Vorbilder. Trotzdem will Etre als Spiel seinen eigenen Weg gehen und sich nicht auf dieser Vision ausruhen. Denn den ersten kleinen Spielausschnitten und Aussagen der Entwickler nach zu urteilen, soll das Sci-Fi-Abenteuer eben durchaus ein richtiges Spiel und kein surrealer Walking Simulator werden.

Control überzeugte vor allem durch seine schräge und gerade deshalb so einzigartige und faszinierende Welt. Das Älteste Haus war das heimliche Highlight des Spiels und schien selbst zu atmen und seinen eigenen Willen zu besitzen. Etre könnte uns eine ähnlich besondere Welt bieten und zwar nicht nur, weil sie bunt und eigenartig aussieht. Immerhin befinden wir uns ja in einem lebendigen Organismus und wissen (noch) nicht, welche Grenzen seinem Geist gesetzt sind.

Je mehr wir kämpfen, Rätsel lösen und tiefer in den gewaltigen Verstand vordringen, lernen wir wahrscheinlich auch dazu, was eine packende Synergie zwischen Gameplay und Story schaffen könnte.

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