Für diesen Artikel musste ich das Schlechteste aller Fallout-Spiele spielen und das hat meine Kindheitserinnerungen ruiniert

Ich war immer ein großer Verfechter von Fallout: Brotherhood of Steel, doch das hat sich 2025 geändert.

Fall ihr euch fragt, mein Charakter war der Schönling unten rechts in der Ecke. Fall ihr euch fragt, mein Charakter war der Schönling unten rechts in der Ecke.

Nostalgie sollte manchmal einfach Nostalgie bleiben, das habe ich jetzt am eigenen Leib erfahren. Zum Start von Fallout: Staffel 2 und unserer dazugehörigen Fallout-Woche habe ich überlegt, was mich an der Spiele-Reihe so richtig begeistert. Und da ist mir kurioserweise das unserer Meinung nach schlechteste Fallout Brotherhood of Steel in den Sinn gekommen.

Ich bin nicht nur einer der wenigen Menschen, die es überhaupt gespielt haben, sondern auch einer der noch wenigeren Personen, die damit sogar Spaß hatten.

Doch da meine Erinnerungen an das Spiel bis vor Kurzem in etwa so frisch waren wie die Skin-Care von Ghulen im Ödland, musste ich es nach langer Zeit mal wieder aus der Mottenkiste kramen.

Und hui, das war echt ein Schlag in die Magengrube.

Tristan Gudenrath
Tristan Gudenrath

Tristan war schon immer ein Fan von kantigen Spielen. Titel wie Demon's Souls, Deadly Premonition und Pokémon Colosseum dürften nach heutigen Maßstäben nur die wenigsten Spieler so richtig begeistern und waren nie so richtig geeignet für die großen Massen. Unter diese Kategorie fällt auch Fallout: Brotherhhod of Steel.

Was ist Fallout: Brotherhood of Steel?

Worum geht's? Wir schreiben das Jahr 2208 und ich schlüpfe entweder allein oder im Koop in die Rolle eines von von drei Agenten der Stählernen Bruderschaft. Ich bin auf der Suche nach den Paladins, einer Gruppe, die ebenfalls zur Bruderschaft gehört und auf einer Mission spurlos verschwunden ist. Schnell finde ich heraus, dass eine mysteriöse, postapokalyptische Sekte dahintersteckt. Das weckt Interesse!

Kein richtiges Rollenspiel: Im Gegensatz zu den meisten anderen Fallout-Titeln, ist das 2004 erschiene Brotherhood of Steel kein klassisches Rollenspiel. Nachdem Interplay Entertainment die Rechte an Fallout erlangte, entschloss man sich, an den Erfolg des Action-RPGs Baldur's Gate: Dark Alliance anzuschließen.

Ich verwalte zwar meine Ausrüstung, kann unterschiedliche Skills verbessern und unterhalte mich gelegentlich mit exzentrischen NPCs, doch im Zentrum des Spiels stehen stumpfe Button-Smash-Kämpfe. Für Interplay ging das finanziell nach hinten los und die Marke wurde kurz darauf an Bethesda verkauft.

Warum ist es so unbeliebt? Fallout: Brotherhood of Steel wirkte zum Release sowohl für die Fachpresse als auch die Fans ziemlich unoriginell und unausgegoren. So fehlte nicht nur eine ausgefeilte Geschichte, auch der Mangel an Handlungsoptionen störte die Spielerschaft.

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